Astrid Esslinger

Astrid Esslinger (2024)

Astrid Esslinger (* 1958 in Linz) ist eine österreichische Künstlerin.

Leben und Werk

Astrid Esslinger studierte Publizistik und Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Ihre Reisen und Studienaufenthalte beeinflussen die kultur- und gesellschaftspolitischen Themen, mit denen sie sich in ihrer Arbeit auseinandersetzt. Ein Forschungsstipendium führte sie in die Black Hills in South Dakota. Dort campierte sie zwischen 1981 und 1983 mit indigenen Aktivisten auf besetztem Gebiet. Von 1982 bis 1986 beteiligte sie sich konzeptionell und redaktionell am Künstlerkollektiv Stadtwerkstatt Linz, z. B. 1986 bei der Ars Electronica.

Textilobjekte standen am Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit. Seit Ende der 1990er-Jahre liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Acrylmalerei. In einem ergebnisoffenen Prozess entwickelt Astrid Esslinger das Bildgeschehen aus dem Rhythmus der Bewegung beim Farbauftrag. Ab 2005 entwickelte sie eine spezielle Reisemethodik, die „Handgepäck Produktion“. In der Tradition von Found Footage sammelt sie Versandschachteln, die sie mittels Cut-Out-Technik in piktogrammatische Figuren umwandelt und in neue Bedeutungszusammenhänge setzt.

Werke von Astrid Esslinger befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, z. B. in der Artothek des Bundes, in der Kunstsammlung des Landes Oberösterreich und in der Sammlung des Stadtmuseums Nordico.

Astrid Esslinger lebt als freischaffende Künstlerin in Linz.

Ausstellungen (Auswahl)

Publikationen

Commons: Astrid Esslinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Stadtwerkstatt. In: archiv.aec.at. 1986, abgerufen am 9. Oktober 2023.
  2. ↑ Hand Luggage Production. In: Astrid Esslinger. 27. September 2016, abgerufen am 31. Juli 2023 (englisch).
  3. ↑ Astrid Esslinger. In: artothek.info. Abgerufen am 9. Oktober 2023.
  4. ↑ Astrid Esslinger. In: diekunstsammlung.at. Abgerufen am 3. Oktober 2023.
  5. ↑ Symmetrie der Geschlechter, Kunstankäufe, Seite 10. In: linz.at. Juni 2014, abgerufen am 3. Oktober 2023.
  6. ↑ Außerhalb des Konsumzwanges. In: krone.at. 14. November 2007, abgerufen am 20. August 2023.
  7. ↑ Astrid Esslinger. In: 18thstreet.org. 2014, abgerufen am 20. August 2023 (englisch).
  8. ↑ Colette M. Schmidt: Astrid Esslinger: Schemenhafte Sklaven des internationalen Handels. In: derstandard.at. 15. März 2017, abgerufen am 20. August 2023.
  9. ↑ Hedwig Kainberger: Strichcode-Sklaven reisen nach Freistadt. In: sn.at. 1. September 2017, abgerufen am 20. August 2023.
  10. ↑ Transit II - Astrid Esslinger & Bernhard Zachhuber im Schloss Freistadt. In: dorftv.at. 13. September 2017, abgerufen am 9. Oktober 2023.
  11. ↑ Elisabeth Lacher: Es mäandert alles so parallel dahin. In: Die Referentin. 1. Juli 2017, abgerufen am 5. Januar 2025.
  12. ↑ KünstlerInnengespräche im Museum Angerlehner. In: parnass.at. 4. November 2018, abgerufen am 20. August 2023.
  13. ↑ Ausstellung „Ich bin hinausgegangen“. In: brucknerhaus.at. 2021, abgerufen am 5. Januar 2025.
  14. ↑ Agnes Nöhammer: Astrid Esslinger: „Wildwuchs“. In: MeinBezirk.at. 7. Mai 2023, abgerufen am 31. Juli 2023.
  15. ↑ Astrid Esslinger – Vermessen. In: Die Referentin. 12. September 2024, abgerufen am 5. Januar 2025.
  16. ↑ Flower Power - Eine Kulturgeschichte der Pflanzen. In: kunstmeile.at. 2025, abgerufen am 16. Juni 2025.
  17. ↑ Redaktion Der Standard: Kulturtipps der Woche: Queere Menschen zwischen 21 und 84. In: derstandard.at. 10. Februar 2026, abgerufen am 11. Februar 2026.
Personendaten
NAME Esslinger, Astrid
KURZBESCHREIBUNG österreichische Künstlerin
GEBURTSDATUM 1958
GEBURTSORT Linz