Die Atmoda (Lettisch für Erwachen – im Sinne des Erwachens der lettischen Nation) war eine von Dezember 1988 bis 1992 erscheinende, lettische Wochenzeitung und fungierte als Nachrichtenorgan der Unabhängigkeitsbewegung Latvijas Tautas Fronte. Sie war zugleich die erste nichtkommunistische Zeitung auf dem Gebiet der Lettischen SSR. Die Zeitung arbeitete auch mit anderen oppositionellen Gruppen zusammen. So gab die Atmoda in Kooperation mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands die Beilage Svetdienas Rits heraus, die als Nachfolgerin für das nach der Annexion Lettlands durch die Sowjets verbotene kirchliche Journal diente.
Chefredakteurin war die Lehrerin Elita Veidemane. 1992 stellte die Zeitung ihr Erscheinen als zweisprachige Printausgabe ein, da sich die Volksfront und die Herausgeber nicht einigen konnten, ob die Zeitung weiterhin ein Parteiorgan sein oder zu einer freien Wochenzeitung umgewandelt werden sollte.
Zwischen der 2014 gegründeten Partei Atmoda und der Zeitung bestehen keine direkten Verbindungen.