Atul Dodiya studierte Kunst an der Sir Jamsetjee Jeejebhoy School of Art in Bombay (heute Mumbai) und schloss sein Studium 1982 mit dem Diplom ab. 1991–1992 hielt er sich zu einem Studienaufenthalt an der École des Beaux-Arts in Paris auf. Seine erste Ausstellung außerhalb Indiens fand 1993 in Amsterdam statt. Dodiyas Stil ist realistisch, seine Technik reicht von Ölmalerei über Aquarell zur Zeichnung. Wiederkehrende Elemente sind Verweise auf religiöse Darstellungen und die konfliktreiche Geschichte Indiens und Pakistans, dabei werden die Bilder oft durch Geschriebenes strukturiert. Dodiya lebt und arbeitet in Mumbai. Seine Frau Anju Dodiya (* 1964) ist ebenfalls Künstlerin, ihre Arbeiten werden international ausgestellt.
Ausstellungen
Einzelausstellungen (Auswahl)
2002: Atul Dodiya – E.T y los otros, Museo Reina Sofía (MNCARS), Madrid.
2007: Horn Please. Erzählen in der zeitgenössischen indischen Kunst, Kunstmuseum Bern.
2007: documenta 12, Kassel. Gezeigt wurden zwölf großformatige Aquarelle mit Tier- und Pflanzenmotive sowie Überschreibungen von Gedichten.
2006–2007: Hungry God – Indian Contemporary Art, Art Gallery of Ontario (AGO), Toronto. Die Ausstellung wurde davor auch in Busan (Südkorea) und in Peking gezeigt.
2006–2007: Edge of Desire – Recent Art in India, gezeigt in der National Gallery of Modern Art, Mumbai, im Berkeley Art Museum, Berkeley (CA) und im Museo de Arte Contemporáneo de Monterrey (MARCO), Monterrey.
↑CV Anju Dodiya bei der Galerie Bose Pacia (Abgerufen am 5. Juli 2009)
↑Atul Dodiya, Museo Reina Sofía, Madrid, 11. Juni – 25. August 2002. Kuratiert von Enrique Juncosa. Katalog erschienen bei MNCARS (D.L.), Madrid 2002. ISBN 84-8026-170-6.
↑Atul Dodiya, Japan Foundation, Tokio, 30. Juni – 4. August 2001. Kuratiert von Ranjit Hoskote.
↑Kunstmuseum Bern: Horn Please (Memento vom 4. Juli 2011 im Internet Archive). 21. September 2007 – 6. Januar 2008. Kuratiert von Bernhard Fibicher und Suman Gopinath. Katalog erschienen bei Hatje Cantz, Ostfildern 2007. ISBN 3-7757-2016-2
↑documenta 12, Kassel. 16. Juni – 23. September 2007. Über die gezeigten Werke von Atul Dodiya auf dem offiziellen documenta-Blog Atul Dodiya – 30. June 2007.ArchiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am17.Oktober 2007;abgerufen am 12.Juni 2021.
↑body.city, Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 20. September – 16. November 2003. Katalog erschienen bei Tulika Books, New Delhi 2003. ISBN 3-9808851-9-4. Online (Memento vom 5. Mai 2009 im Internet Archive) (Abgerufen am 3. November 2008.)