August Buck (* 3. Dezember 1911 in Delitzsch; † 15. Juli 1998) war ein deutscher Romanist und Ordinarius für Romanische Philologie an der Philipps-Universität Marburg. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit waren die Humanismus- und Renaissanceforschung. Buck war Präsident der Deutschen Dante-Gesellschaft und Rektor der Universität Marburg.
Buck war der Sohn des Katasterdirektors August Buck und seiner Ehefrau Herma Buck, geborene Pauser. Nach dem Besuch der Volksschule und Oberrealschule in Delitzsch legte er am 5. März 1931 die Reifeprüfung ab.
Nach seinem Studium war er 1936 in Leipzig promoviert worden. Seine Dissertation befasste sich mit dem Platonismus in den Dichtungen Lorenzo de Medicis. Im Winter 1936/37 vertrat er in Kiel das italienische Lektorat. 1942 habilitierte er sich dort über Italienische Dichtungslehren. Seit 1943 war er Lektor am Deutschen Institut in Venedig und sollte noch 1945 die Leitung einer Zweigstelle in Mailand übernehmen.
In seinen Forschungen widmete Buck sich vor allem der italienischen Geistesgeschichte, der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts und dem Humanismus und dessen Rezeption. 1949 wurde er zum Professor ernannt. 1957 folgte er dem Ruf auf das Ordinariat in Marburg. 1966/67 war er Rektor der Universität Marburg.
Buck war 21 Jahre lang von 1972 bis 1993 Präsident der Deutschen Dante-Gesellschaft, zudem amtierte er von 1972 bis 1974 als Vizepräsident der Akademie deutsch-italienischer Studien. Die Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen wurden 1977 von ihm begründet. Er war mehr als zwei Jahrzehnte deren Herausgeber. Seit 1996 bis zu Bucks Tod wurde Bodo Guthmüller Mitherausgeber, der ihm auch auf dem Marburger Lehrstuhl nachfolgte.
| Personendaten | |
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| NAME | Buck, August |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Hochschullehrer; Ordinarius und Rektor an der Universität Marburg |
| GEBURTSDATUM | 3. Dezember 1911 |
| GEBURTSORT | Delitzsch |
| STERBEDATUM | 15. Juli 1998 |