August Gebauer

Christian August Gebauer, Pseudonym Heinrich Rebau (auch Al. Bauer; * 28. August 1792 in Knobelsdorf; † 15. November 1852 in Tübingen), war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Gebauer besuchte die Fürstenschule Meißen. Anschließend absolvierte er ein nicht weiter bekanntes Studium, das er mit der Promotion abschloss. Danach kam er als Lehrer erneut an die Schule in Meißen, anschließend an das Schönesche Institut nach Köln. Von dort wurde er 1818 als Professor der Philosophie an die neugegründete Universität Bonn berufen. Hier blieb er allerdings nur bis 1820, denn er wurde Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein als Erzieher zur Seite gestellt. In diesem Amt erhielt August Gebauer den Titel eines kaiserlich russischen Hofrats.

Gebauer ließ sich 1821 als Schriftsteller in Mannheim nieder, bevor er 1825 nach Stuttgart und 1831 nach Karlsruhe zog. 1848 kam er schließlich nach Tübingen. Dort war er am Ende seines Lebens von Armutssorgen geplagt.

Gebauer veröffentlichte eine Vielzahl an Schriften. Insbesondere seine naturgeschichtlichen Schriften wurden in den 1880er-Jahren neu aufgelegt. Bei seinen Sachbüchern wurde teilweise Plagiatsverdacht geäußert.

Werke (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Gebauer, August
ALTERNATIVNAMEN Gebauer, Christian August (vollständiger Name); Rebau, Heinrich (Pseudonym); Bauer, Al. (Pseudonym)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 28. August 1792
GEBURTSORT Knobelsdorf
STERBEDATUM 15. November 1852
STERBEORT Tübingen