Christian August Gebhardt (* 2. September 1808 in Ober-Rosbach im Wetteraukreis; † 28. August 1901 in Brugg im Kanton Aargau) war ein deutscher evangelischer Theologe und Mitglied der Landstände des Großherzogtums Hessen.
August Gebhardt wurde als Sohn des Pfarrers Georg Ludwig Gebhardt (1772–1853) und dessen Ehefrau Charlotta Reuß († 1830) geboren und absolvierte ein Studium der Theologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 1836 bis 1851 war er als Pfarrer in Ober-Seemen tätig. Er engagierte sich politisch, wurde Mitglied im Demokratenverein Nidda, der sich kurz vor dem Ausbruch der Revolution 1848/1849 gebildet hatte. 1850 erhielt ein Mandat für die Erste Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen, gewählt im Wahlbezirk 8 (Ortenberg und Büdingen). Bereits im November 1851 verließ er das Parlament auf eigenen Wunsch und zog in die Schweiz, wo er sich von 1859 an als Buchhändler betätigte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gebhardt, August |
| ALTERNATIVNAMEN | Gebhardt, Christian August (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | evangelischer Pfarrer und Mitglied der Landstände des Großherzogtums Hessen |
| GEBURTSDATUM | 2. September 1808 |
| GEBURTSORT | Ober-Rosbach, Wetteraukreis |
| STERBEDATUM | 28. August 1901 |
| STERBEORT | Brugg, Kanton Aargau |