August Pflugfelder (* 1976 in Prien am Chiemsee) ist ein Dokumentarfilmer.
Pflugfelder studierte zunächst Kommunikationsdesign an der Universität Augsburg und wechselte 2002 für ein Fotografiestudium an die École des Beaux-Arts de Paris. Ab 2003 studierte er Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. Bereits in den ersten Jahren produzierte er einige Filme an der HFF. Sein Kurzfilm Schafskälte feierte beim DOK.fest München 2008 Premiere. Darin geht es um drei erwachsene Geschwister, die sich zwischen Leben auf Alm oder im Dorf im Pinzgau entscheiden müssen. Im Jahr 2012 feierte sein Debütfilm Schnee ebenfalls beim DOK.fest Premiere. In dem Dokumentarfilm zeigte Pflugfelder die Welt hinter den Kulissen der Wintersportindustrie.
Im nächsten Jahr brachte er den Langfilm Freundschaft auf Zeit und die Fernsehserie Umzug! heraus. Danach arbeitete er zeitweise für das BR-Format Puls. Über das Jahr 2021 hinweg arbeitete er an einer dokumentarischen Serie über die Notrufleitstelle der Berliner Feuerwehr, woraus die Miniserie Berlin 112 – Notruf der Berliner Feuerwehr entstand. In den Jahren 2024 und 2025 arbeitete er erneut in der Notrufzentrale an einem Dokumentarfilm. Daraus wurde Hundertzwölf, der beim DOK.fest 2026 im deutschen Wettbewerb nominiert war.
Pflugfelder engagiert sich ehrenamtlich in seiner Heimatgemeinde Prien am Chiemsee.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pflugfelder, August |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Dokumentarfilmer |
| GEBURTSDATUM | 1976 |
| GEBURTSORT | Prien am Chiemsee |