August Prokop

August Prokop

August Prokop (* 15. August 1838 in Iglau; † 18. August 1915 in Gries) war ein österreichischer Architekt, der in Brünn und Wien arbeitete.

Leben

August Prokop war der Sohn des Oberlandesgerichtssekretärs Franz Prokop und dessen Frau Anna geb. Mayer. Im Jahr 1868 heiratete er Adolfine geb. Lamprecht (1844–1906). Aus dieser Ehe ging der früh verstorbene Sohn Zdenko Friedrich (1870–1872) hervor.

Nach dem Gymnasium in Iglau, Olmütz und Brünn studierte Prokop von 1858 bis 1861 am k.k. Polytechnischen Institut und von 1861 bis 1867 an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo seine Lehrer Friedrich von Schmidt, August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll waren.

Nach dem Studium wurde August Prokop 1867 Zivilarchitekt und von 1869 bis 1872 Oberingenieur bei der Wiener Baugesellschaft. 1874 war er bei dem Bauunternehmen Anton Ölzelt tätig. Ab 1878 war er Professor für Architekturgeschichte an der Technischen Hochschule Brünn, wo er 1882/83 als Rektor amtierte. Von 1882 bis 1892 war August Prokop Direktor des Mährischen Gewerbemuseums in Brünn. Im Jahr 1892 wurde er Ordentlicher Professor für Hochbau, Kunst- und Baugeschichte an der Technischen Hochschule Wien als Nachfolger von Josef Stummer von Traunfels (1808–1891). Dort amtierte er 1896/97 als Rektor.

Auszeichnungen und Ämter

Bauwerke

Fürstenkapelle mit Gruft der Familie Lobkowitz in Nettin
Wohn- und Geschäftsbauten
Öffentliche Bauten
Neue Synagoge in Groß-Meseritsch
Commons: August Prokop – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Prokop, August
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Architekt und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 15. August 1838
GEBURTSORT Iglau
STERBEDATUM 18. August 1915
STERBEORT Gries