Auguste Glaize

Auguste Glaize (* 15. Dezember 1807 in Montpellier; † 8. August 1893 in Paris), auch Auguste-Barthélémy Glaize, war ein französischer Historien- und Genremaler, Pastellist und Lithograf. Sein Werk ist der Romantik zuzuordnen.

Leben

Auguste Glaize wurde in Paris von den Brüdern Achille und Eugène Devéria in der Malerei und in der Lithografie ausgebildet. Er malte Bilder verschiedenen Inhalts. Zu seinen Förderern gehörte Alfred Bruyas.

Das Musée national du château de Versailles et des Trianons in Versailles bewahrt ein von seinem Sohn Léon Glaize (1842–1931) geschaffenes Porträt des Auguste-Barthélémy Glaize (1878) auf.

Werke

Wandmalereien in der Pfarrkirche St-Jacques-du-Haut-Pas in Paris

Frühe Gemälde:

Nach seiner frühen Schaffensphase kam er auf den Gedanken, geschichtsphilosophische Ideen und moralische Lehren zu versinnlichen. Die ersten Bilder dieser Art erschienen unter den Titeln Der Schandpfahl, an welchem 16 Märtyrer der Idee ausgestellt sind, und Was man mit 20 Jahren sieht, der sanguinische Traum eines Liebespaars, auf der Weltausstellung in Paris von 1855.

Zu dieser Gattung gehören:

Von seinen übrigen Schöpfungen sind zu nennen:

Literatur

Personendaten
NAME Glaize, Auguste
ALTERNATIVNAMEN Glaize, Auguste Barthélemy
KURZBESCHREIBUNG französischer Historien- und Genremaler, Pastellist und Lithograf
GEBURTSDATUM 15. Dezember 1807
GEBURTSORT Montpellier
STERBEDATUM 8. August 1893
STERBEORT Paris