Auguste Miquel (* um 1816 in Albi; † 1851) war ein französischer Mathematiker, bekannt für Beiträge zur Geometrie.
Über Auguste Miquel wenig bekannt. Er erhielt 1835/36 das Baccalauréat in Literatur und danach das in Wissenschaften und studierte anschließend ein Jahr Mathematik in Paris. Noch als Schüler am dortigen Institution Barbet, einer Vorbereitungsschule für die Grande école, publizierte er 1836 in dem für kurze Zeit bestehenden Journal Le Géomètre einen mathematischen Aufsatz, in dem er Sätze von Jakob Steiner bewies, für die zuvor noch keine Beweise veröffentlicht waren.
Nach seinem Studium unterrichtete er in Nantua (als Régent), in Castres (Südfrankreich) und anderen Orten, im Département Gard am Collège in Bagnols-sur-Cèze und Le Vigan. Er veröffentlichte verschiedene Aufsätze über Geometrie in dem von Joseph Liouville 1836 gegründeten Journal de mathématiques pures et appliquées (genannt „Journal de Liouville“).

Auguste Miquel ist insbesondere für Sätze über die Schnittpunkte von Kreisen bekannt, die er 1838 veröffentlichte.
Im Journal de mathématiques pures et appliquées, Paris (Journal de Liouville):
Sonst:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Miquel, Auguste |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | um 1816 |
| GEBURTSORT | Albi |
| STERBEDATUM | 19. Jahrhundert oder 20. Jahrhundert |