

Die Augustinusregel ist eine auf den Kirchenvater Augustinus von Hippo zurückgehende Ordensregel. Vor allem seit dem 11. Jahrhundert wurde diese kurze Regel zur Grundlage des Zusammenlebens sehr vieler Ordensgemeinschaften. Heute gibt es mehrere hundert augustinische Orden und Kongregationen – einerseits Gemeinschaften, die den Namen ihres Patrons tragen, also Augustiner (bis 1963 „Augustiner-Eremiten“), Augustiner-Discalceaten, Augustiner-Rekollekten und Augustiner-Chorherren, andererseits zahlreiche Orden, die Augustinus nicht im Namen führen, unter den Bettelorden etwa die Dominikaner, Mercedarier und Trinitarier, unter den Regularkanonikern zum Beispiel die Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz und die Prämonstratenser. Auch sozial-caritative Ordensgemeinschaften wie die Alexianer, die Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf oder der Hospitalorden leben nach der Augustinusregel.
Im Wesentlichen schreiben die Regeln Folgendes vor:
Sie unterscheidet sich also von der ebenfalls weit verbreiteten Benediktinerregel (Regula Benedicti) für Klostergemeinschaften.