| Austrophasiopsis | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Austrophasiopsis | ||||||||||||
| Townsend, 1933 |
Austrophasiopsis ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1933 von dem US-amerikanischen Entomologen Charles Henry Tyler Townsend eingeführt. Typusart ist Austrophasiopsis formosensis Townsend, 1933. Der Gattungsname bezieht sich auf das Taxon Austrophasia (Synonym von Phasia). Der Suffix opsis steht für „ähnlich“ oder „von der Gestalt von“.
Die Gattung Austrophasiopsis wurde noch bis vor Kurzem in der Tribus Minthoini innerhalb der Unterfamilie Tachininae geführt. Shima und Tachi (2022) verschoben die Gattung nach Leskiini.
Es handelt sich um etwa 4–6 mm lange beborstete Fliegen. Townsend (1933) beschrieb die Gattung anhand folgender Merkmale. Der Kopf ist kaum breiter als hoch, in Vorderansicht kreisförmig, in Längsrichtung (von vorn nach hinten) abgeflacht. Das Stirnprofil ist fast flach, stark geneigt und fast anderthalbmal so lang wie das Gesichtsprofil. Der Clypeus ist fast eben, ohne Gesichtskiel. Das Epistom ist über die gesamte Breite entwickelt, ein Fünftel so lang wie breit und deutlich kürzer als der Clypeus, Rand nach außen gebogen. Die Facialia sind kahl, Vibrissen schwach, aber differenziert und gekreuzt oder mit sich berührenden Spitzen. Die Vibrissenhöhe ist auf gleicher Höhe wie Fühlerbasis. Das Haustellum ist wenig länger als die mäßig großen, normal geformten Labella. Der Rüssel (Proboscis) ist ausgebildet, Taster winzig. Das erste Fühlerglied ist deutlich vorstehend, aber sehr kurz, das zweite lang, das dritte wenig länger als das zweite. Die Arista (Fühlerborste) ist kahl. Die Augen sind kahl, sehr schräg stehend, reichen fast bis zur Höhe der Vibrissen, verdecken aber im Profil nicht die Wangen. Die Scheitelbreite ist bei den Männchen gleich der Breite des Ocellendreiecks, bei den Weibchen fast ein Drittel der Kopfbreite. Die FRS sind sehr schwach und vor der Fühlerbasis endend, IVRS kurz und gekreuzt, OVRS beim Weibchen kaum differenziert. Es gibt keine OCS, Postocellaren oder PVRS. Die Parafacialia sind kahl, ebenso Prosternum und Propleuren. PRA ist nicht deutlich differenziert, 4 PS, aber die vorderen zwei schwach. PTL sind vorhanden; Flügel klar, RM kahl. R5 ist lang gestielt, der Stiel fast oder genau so lang wie M3 und in Verlängerung der nach unten gerichteten Krümmung von R5. M3 auf halbem Weg oder näher zu R6. Der Cubitulus bildet einen abgerundeten stumpfen Winkel. Die Hintertibien sind nicht bewimpert. Der Hinterleib ist kurz, abgerundet, wenig länger als breit, bei den Weibchen dorsal aus 4 sichtbaren Segmenten bestehend, mit differenzierten, aber mehr oder weniger haarartigen Borsten. Die Sternite sind frei liegend. Die Ventralmembran ist bei den Weibchen breit, bei den Männchen schmal freiliegend.
Die Gattung Austrophasiopsis kommt im südlichen und östlichen Asien vor.
Die Vertreter der Gattung Austrophasiopsis sind Endoparasitoide. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.
Die Gattung Austrophasiopsis umfasst folgende Arten: