Axel Sell (* 10. Juli 1943) ist ein deutscher Taubenzüchter, Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Wirtschaftswissenschaft mit dem Schwerpunkt internationale Wirtschaftsbeziehungen unter besonderer Berücksichtigung multinationaler Unternehmungen an der Universität Bremen.
Axel Sell studierte von 1966 bis 1970 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kiel. Anschließend arbeitete er dort bis 1975 als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Betriebswirtschaftslehre. Während dieser Tätigkeit promovierte er 1974. Ab 1975 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 86 Hamburg/Kiel „Weltwirtschaft und Internationale Wirtschaftsbeziehungen“ tätig. Unter anderem als Leiter eines Teilprojektes über Fragen des internationalen Technologietransfers. 1980 folgte die Habilitation, gefolgt von seiner Arbeit als Privatdozent im Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaft. Von 1982 bis zu seiner Emeritierung 2008 war Sell Professor für Wirtschaftswissenschaft mit dem Schwerpunkt internationale Wirtschaftsbeziehungen unter besonderer Berücksichtigung multinationaler Unternehmungen an der Universität Bremen.
Sell ist weiterhin einer der Sprecher des Instituts für Weltwirtschaft und Internationales Management, welches er zusammen mit seinen Kollegen Karl Wohlmuth und Alfons Lemper 1991 gegründet hat.
Sell war Mitunterzeichner des eurokritischen Manifests Die währungspolitischen Beschlüsse von Maastricht: Eine Gefahr für Europa (1992).
Sein Hobby ist die Taubenzucht. Er gilt als anerkannter Fachmann auf diesem Gebiet und hat einige Bücher zu dem Thema verfasst. Diese wurden teilweise ins Englische und Russische übersetzt.
| Personendaten | |
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| NAME | Sell, Axel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wirtschaftswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 10. Juli 1943 |