Axel Georg Hermann Vorberg (* 3. Juni 1867 in Wittenberg; † 21. Oktober 1929 in Rostock) war ein deutscher Jurist, Bibliothekar und evangelisch-lutherischer Geistlicher. Er verfasste eine Reihe von Schriften zur mecklenburgischen Geschichte sowie zum Duell.
Axel Vorberg war der Sohn eines preußischen Offiziers. Er besuchte Gymnasien in Bad Bentheim und Wernigerode und studierte zunächst Rechtswissenschaften an den Universitäten Lausanne, Berlin und ab 1893 Rostock. Hier wurde er 1895 mit einer Dissertation über Die Einziehung der Produkte und Werkzeuge eines Delikts ohne Unterschied, ob sie dem Verurteilten gehören oder nicht zum Dr. jur. promoviert.
Im selben Jahr noch trat Vorberg als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter in den Dienst der Universitätsbibliothek Rostock. 1905 wurde er zum Bibliothekar ernannt. 1911 schied er aus dem Dienst der Universität aus, weil er sich entschieden hatte, Evangelische Theologie zu studieren. Nach seinem Ersten Theologischen Examen kam er 1915 an das mecklenburgische Predigerseminar in Schwerin. 1916 wurde er Prädikant in Thelkow. Von 1919 bis zu seinem Tod wirkte er als Pastor in Westenbrügge.
Vorberg starb im Rostocker Krankenhaus und wurde in Westenbrügge beigesetzt, wo sein Grab bis heute erhalten ist.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vorberg, Axel |
| ALTERNATIVNAMEN | Vorberg, Axel Georg Hermann (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist, Bibliothekar und evangelisch-lutherischer Geistlicher |
| GEBURTSDATUM | 3. Juni 1867 |
| GEBURTSORT | Wittenberg |
| STERBEDATUM | 21. Oktober 1929 |
| STERBEORT | Rostock |