Axel von Werner

Alexander „Axel“ von Werner (* 23. Juni 1913 in Wannsee (heute ein Stadtteil Berlins), Deutschland; † 11. März 1940 in Meseritz) war ein deutscher Filmeditor.

Leben und Wirken

Alexander von Werner wurde zu Beginn des Dritten Reichs im Bereich Filmschnitt ausgebildet und diente zunächst als Schnittassistent. Mit 22 Jahren erhielt er erstmals die Gelegenheit, alleinverantwortlich einen Film zu schneiden. Nach einigen Filmen für kleinere Berliner Produktionsfirmen engagierte ihn die UFA 1937 für ihren Kassenschlager La Habanera mit Zarah Leander in der Hauptrolle. Die folgenden zwei Jahre, in denen Werner auch für die Wien-Film arbeiten sollte, sorgte der Berliner für die Schnitt-Gestaltung von zum Teil ambitionierten A-Produktionen; bei Frau im Strom diente er Regisseur Gerhard Lamprecht Anfang 1939 auch als Regieassistent. Kurz nach dem der Schnitt-Prozess zu dem Film Das jüngste Gericht abgeschlossen war, wurde Axel von Werner infolge des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs eingezogen. Er starb als Schütze der Infanterie-Geschütz-Ersatz-Kompanie (Infanterie-Regiment 257) am 11. März 1940 im Auguste-Viktoria-Krankenhaus von Meseritz an einer Grippe.

Filmografie (komplett)

Einzelnachweise

  1. ↑ Axel von Werner in den Akten der Reichsfilmkammer
  2. ↑ Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Berlin-Zehlendorf, Nr. 193/1940 (online auf Ancestry, kostenpflichtig).
Personendaten
NAME Werner, Axel von
ALTERNATIVNAMEN Werner, Alexander von (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Filmeditor
GEBURTSDATUM 23. Juni 1913
GEBURTSORT Wannsee, Deutschland
STERBEDATUM 11. März 1940
STERBEORT Meseritz, Deutschland