| Azurbandpitta | ||||||||||||
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Azurbandpitta | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Erythropitta arquata | ||||||||||||
| (Gould, 1871) |


Die Azurbandpitta, auch Rotkopfpitta, (Erythropitta arquata, Syn. Pitta arquata, Pitta arcuata) ist ein Sperlingsvogel aus der Gattung Erythropitta innerhalb der Familie der Pittas (Pittidae).
Der Vogel ist endemisch auf Borneo in der Nordhälfte südlich bis etwa Mount Penrisen, Barito Ulu und Gunung Lumut.
Das Verbreitungsgebiet umfasst Regenwald auf Hügeln in den Bergausläufern, gerne mit zahlreichen umgestürzte Bäumen und Bambus von (150-) 600-1200 (-1500) m. ü. M.
Der lateinische Artzusatz kommt von lateinisch arquatus oder arcuatus ‚bogenförmig‘.
Die Art ist 15–17 cm groß und wiegt 50–58 g. Das Männchen ist von Stirn bis Nacken einschließlich der Nackenseiten scharlachrot, hat einen glänzenden himmelblauen Hinteraugenstreif, die Oberseite ist dunkel grünlich blau, die Flügel zeigen eine schmale himmelblaue Linie, der Schwanz ist matt blau. Die Kopfseiten und die Kehle sind orangefarben bis rotbraun, die übrige Unterseite scharlachrot mit einem schmalen, blauen Brustband wie eine Halskette. Die Iris ist rotbraun bis grau, der Schnabel schwärzlich, die Spitze und der Unterschnabel etwas rötlich überhaucht. Die Füße sind blaugrau bis bleifarben. Das Weibchen ist an der Oberseite dunkel olivgrün, der Schwanz ist graublau. Jungvögel sind schlicht braun, im Gesicht und an der Kehle graubraun gefleckt, an der Unterseite sind mitunter einzelne rosafarbene Federn zu sehen, der Schnabel hat eine blasse Spitze, die Füße sind grau.
Die Art ist monotypisch.
Die Rufe werden als sanft klagendes Pfeifen über 2–3 Sekunden beschrieben, sehr ähnlich denen der Granatpitta (Erythropitta granatina) und des Rallenflöters (Eupetes macrocerus), aber länger, gleichbleibender und etwas höher.
Die Art ist ein Standvogel. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Ameisen und anderen Insekten.
Die Brutzeit liegt zwischen Januar und September, hauptsächlich von März bis August. Das kugelige Nest wird aus Laub, Gras und Fasern gebildet in 0,5–2,5 m Höhe in einem Baum. Das Gelege besteht wohl aus 2 glänzend weißen Eiern mit grauen und braunen Flecken.
Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).