| Azurbrustpitta | ||||||||||||
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Azurbrustpitta (Pitta steerii ssp. coelestis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pitta steerii | ||||||||||||
| (Sharpe, 1876) |

Die Azurbrustpitta (Pitta steerii, Syn. Brachyurus Steerii), auch Blaubauchpitta, ist ein Sperlingsvogel aus der Gattung Pitta innerhalb der Familie der Pittas (Pittidae).
Der Vogel ist endemisch in den Philippinen auf Mindanao, Bohol, Leyte und Samar.
Das Verbreitungsgebiet umfasst Wälder mit dichtem Unterwuchs, bevorzugt auf Kalkstein, auch bewirtschaftete Wälder auf Mindanao, in Höhenlagen von 350–750 auf Bohol, bis 600 m auf Samar und bis 1000 m. ü. M auf Mindanao.
Der lateinische Artzusatz bezieht sich auf Joseph Beal Steere.
Die Art ist 19 cm groß, das Männchen 86–100, das Weibchen 69–113 g. Kopf mit Gesicht und Nacken sind schwarz, die Oberseite dunkelgrün mit blaugrünen Oberschwanzdecken und schwarzem Schwanz, auch die Flügel sind schwarz, die Armschwingen haben breite grünliche Ränder, die Flügeldecken sind silbrig grünlich-blau. Kehle, Brust und Flanken sind azurblau, die Bauchmitte schwarz, Unterbauch und Steiß sind scharlachrot. Die Iris ist dunkelbraun, der Schnabel schwarz, die Füße sind hellbraun bis grau-rosafarben. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Bei etwa der Hälfte der Individuen finden sich graue Steifen auf der Oberseite und der Unterseite. Jungvögel sind matter gefiedert, an der Kehle geschuppt, haben weniger blaue Federn im Flügel, die Oberbrust ist olivgrün, der Schnabel an der Spitze und Basis ist orangefarben.
Es werden folgende Unterarten anerkannt:
Der Gesang wird als mindestens 5 laute, plötzliche, kurze Pfeiflaute „whirp“, „kwo“ oder „kva“ beschrieben, nach einigen Sekunden wiederholt, auch ein lautes „kwéíóo“ wurde aus Bohol berichtet.
Die Art ist ein Standvogel. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und Würmern, die auf dem Waldboden, unter umgestürzten Baumstämmen, zwischen Felsen und im Laub mit dem Schnabel gesucht werden.
Die Brutzeit dürfte zwischen Mai und Juni liegen, auf Mindanao auch später, wohl jeweils in der Regenzeit.
Der Bestand gilt als gefährdet (Vulnerable) durch Habitatverlust.