| Bundesamt für Umwelt BAFU | |
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| Hauptsitz | Ittigen |
| Direktorin | Katrin Schneeberger |
| Stellvertreter | Paul Steffen |
| Aufsicht | Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK |
| Webpräsenz | bafu.admin.ch |



Das Bundesamt für Umwelt BAFU (französisch Office fédéral de l’environnement OFEV, italienisch Ufficio federale dell’ambiente UFAM, rätoromanisch Uffizi federal d’ambient UFAM, englisch Federal Office for the Environment FOEN) ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es ist die Umweltfachstelle der Schweiz und gehört zum Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK.
1971 wurde das Bundesamt für Umweltschutz (BUS) gegründet. 1989 wurde es nach der Fusion mit dem Bundesamt für Forstwesen und Landschaftsschutz (BFL) in Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) umbenannt. Am 1. Januar 2006 entstand aus dem BUWAL und grossen Teilen des Bundesamts für Wasser und Geologie (BWG) das heutige Bundesamt für Umwelt (BAFU).
Das BAFU ist die Fachbehörde für die Umwelt. Es ist zuständig für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie für den Schutz des Menschen vor Naturgefahren und den Schutz der Umwelt vor übermässigen Belastungen.
Gestützt auf die Nachhaltigkeitsstrategie des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, verfolgt das BAFU folgende Ziele:
Um diese Ziele zu erreichen, hat das BAFU folgende Aufgaben:
Per 1. Januar 2022 hat der Bundesrat die Zulassungsstelle für Pflanzenschutzmittel dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zugeordnet. Bis dahin war das Bundesamt für Landwirtschaft zuständig. Das BAFU übernahm die Hauptverantwortung bei der Beurteilung der Risiken von Pflanzenschutzmitteln für die Umwelt. Das BAFU ist jedoch dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) von Bundesrat Albert Rösti (SVP) unterstellt, wobei dieses bei der Festlegung von Grenzwerten im Gewässerschutz landwirtschaftspolitische Argumente höher gewichtet als wissenschaftliche. Das Bundesamt für Justiz sieht darin einen Verstoss gegen das Gewässerschutzgesetz.
Koordinaten: 46° 58′ 25″ N, 7° 28′ 48″ O; CH1903: 603148 / 202505