| Babamunida | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Babamunida | ||||||||||||
| Cabezas, Macpherson & Machordom, 2008 |
Babamunida ist eine Gattung der Mittelkrebse mit 13 rezenten Arten. Sie kommen im Indischen Ozean, im Pazifik und im westlichen Atlantik vor.
Der Carapax weist eine deutliche Querstreifung auf. Der Seitenrand ist gerade oder leicht konvex. Epigastrische Dornen sind stets ausgebildet, zusätzlich können gastrische Dornen vorhanden sein. Magen-, Herz- und Kiemenregion sind Dornen bewehrt. Der vordere Seitendorn ist deutlich, entlang des Kiemenrands treten drei oder vier (selten 5) Dornen auf, der Hinterrand ist unbewehrt. Der Stirnrand ist schräg und leicht konkav. Der mittige Stirnfortsatz (Rostrum) ist dornartig, trägt rückenseitig einen Kiel und überragt den Überaugendorn deutlich. Letzterer ist ebenfalls gekielt und überragt die Augen nicht. Von der Basis des Rostrums gehen Längsrinnen aus. Das Epistom weist einen Kamm auf, der vom Mundrand ausgeht und seitlich bis zum Unterrand der Augenhöhle reicht und deutlich vor dem Antennenstiel endet. Die Somiten des Pleons sind unbewehrt, selten sind Dornen ausgebildet. Das Telson ist unvollständig geteilt, die hinteren Platten des s sind breit und etwa genauso lang.
Das thorakale Sternum ist breiter als lang und im Bereich des siebten Sterniten am breitesten. Der dritte Sternit ist 3- bis 5-mal so breit wie lang. Der Vorderrand des vierten Sterniten ist breit und mäßig konkav. Die Augenstiele sind frei beweglich, die Cornea (Abschnitt mit den Facettenaugen) ist erweitert. Das erste Antennulenglied ist am Ende innen- und außenseitig mit einem Dorn bewehrt. Das erste Antennenglied ist nicht mit dem Epistom verschmolzen und trägt einen kurzen dornartigen Fortsatz, der nicht das zweite Glied überragt. Der Merus des dritten Maxillipeden ist am Beugerand mit zwei oder drei Dornen bewehrt. Die Scherenbeine sind mittelschlank. Die Schreitbeine (Pereiopoden 2 bis 4) sind relativ lang und schlank und die Zehen abgeflacht. Der Beugereand der Zehen ist mit einer Reihe borstenartiger Dornen besetzt. Der Merus des letzten Schreitbeins (P4) ist halb so lang wie der des zweiten und erreicht nie den Vorderrand des Carapax. Der fünfte Pereiopode weist keine zahnbürstenartigen Borsten auf. Erstes und zweites Gonopodium sind ausgebildet.
Die Gattung umfasst folgende rezente Arten: