Babett Edelmann-Singer

Babett Edelmann-Singer, geborene Edelmann (* 21. November 1975), ist eine deutsche Althistorikerin.

Laufbahn

Von 1994 bis 1999 absolvierte Edelmann-Singer ein Lehramtsstudium für Germanistik und Geschichte an den Universitäten Regensburg und Leicester, das sie mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien abschloss. Es folgte ein Promotionsstudium in Alter Geschichte in Regensburg, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2005 wurde Edelmann-Singer bei Peter Herz mit einer Arbeit über „Religiöse Herrschaftslegitimation in der Antike“ promoviert und legte zeitgleich ihr Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Von 2005 bis 2013 war sie Akademische Rätin am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Regensburg. 2013 erfolgte ihre Habilitation mit einer Arbeit zu den „Provinziallandtagen der römischen Kaiserzeit“. Während ihrer Zeit als Akademische Oberrätin am Lehrstuhl für Alte Geschichte von 2013 bis 2018 nahm sie verschiedene Vertretungs- und Gastprofessuren wahr. So war sie unter anderem von 2014 bis 2015 und 2017 bis 2018 Vertretungsprofessorin für Alte Geschichte an der Universität Regensburg, 2015 bis 2016 vertrat sie den Lehrstuhl von Hans-Ulrich Wiemer an der Universität Erlangen-Nürnberg.

2018 wurde Babett Edelmann-Singer in das renommierte Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen und wechselte an die LMU München, wo sie von 2018 bis 2022 Inhaberin einer Heisenberg-Stelle bei Martin Zimmermann am Lehrstuhl für Alte Geschichte war. Von 2019 bis 2020 vertrat sie diesen Lehrstuhl. 2021 war sie Gastprofessorin im DFG-Sonderforschungsbereich 933 „Materiale Textkulturen“ am Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik der Universität Heidelberg. 2022 wechselte sie mit der Heisenberg-Stelle zu Rene Pfeilschifter an die Universität Würzburg. 2023 wurde Edelmann-Singer auf eine Heisenberg-Professur (W3) für Alte Geschichte an die Freie Universität Berlin berufen. Für die FU Berlin war sie Sprecherin des Berliner Antike-Kollegs. 2026 nahm sie einen Ruf auf den Lehrstuhl für Alte Geschichte an die Universität Bamberg an und wurde zum 1. Oktober 2026 dorthin berufen.

Babett Edelmann-Singer forscht zur politischen Geschichte und Kulturgeschichte der Kaiserzeit, zur Geschichte der römischen Provinzen in Republik und Kaiserzeit, zu materieller Kultur und Herrschaft in antiken Kulturen sowie zu Religionsgeschichte, Herrscherkult und Epigraphik.

Publikationen (Auswahl)

Monographien

Als Herausgeberin

Aufsätze in Auswahl

Einzelnachweise

  1. ↑ Rezensionen in HSozKult, sehepunkte, BMCR, Bonner Jahrbücher 216 (2016), 427-31, JRS 107 (2017), 375-6, Latomus 76/4 (2017), 1108-10, Mediterraneo Antico 1-2 (2017), 580-82, Gymnasium 125/1 (2018), 79-81, L’Antiquité Classique 87 (2018), 556-7, HZ 308/2 (2019), 461-2.
  2. ↑ Edelmann-Singer – Institut für Geschichte. Abgerufen am 8. April 2024.
  3. ↑ Forschung und Lehre. Abgerufen am 8. April 2024.
Personendaten
NAME Edelmann-Singer, Babett
ALTERNATIVNAMEN Edelmann, Babett (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Althistorikerin
GEBURTSDATUM 21. November 1975