| Baccazia licin | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Baccazia | ||||||||||||
| Ng, 2018 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Baccazia licin | ||||||||||||
| Ng, 2018 |
Baccazia licin ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Baccazia. Die Süßwasserkrabbe kommt in schlammigen Waldgebieten im Bereich der Spitze der Genting Highlands auf der malaiischen Halbinsel vor. Zur Biologie ist nichts bekannt, die Art lebt vermutlich semiterrestrisch in Bauen. Der Gattungsname leitet sich von lateinisch bacca ‚Beere‘ ab und nimmt auf die Carapax-Form Bezug, der Artzusatz von malaiisch ‚licin‘ (deutsch ‚glatt‘).
Der Carapax von Baccazia ist queroval, konvex und glatt. Die epigastrischen Kämme sind kaum erkennbar, die postorbitalen gar nicht. Der Exorbitalzahn ist nicht vom vorderen Seitenrand abgesetzt. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einem breit-dreieckigen mittigen Zahn bewehrt, die Seitenteile haben zwei konkave Ränder. Die Palpe der Mandibel ist dreigliedrig, ihr Endglied ist zweilappig, wobei der innere Lappen oval und leicht größer als der äußere ist. Der Exopodit des dritten Maxillipeden ist relativ schlank und ohne Geißel.
Die Außenfläche des Carpus der Scherenbeine hat bei Baccazia einen inneren abgerundeten Winkel, die Außenfläche der Chela ist glatt. Die Schreitbeine sind schlank und lang. Das thorakale Sternum ist relativ breit und glatt. Die Sternoabdominalhöhle der Männchen ist tief und reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Mitte der Basis beider Scherenbeine. Der Druckknopf ist niedrig, abgerundet und liegt in der hinteren Hälfte des fünften Sterniten. Der achte Sternit ist bei eingeklapptem Pleon nicht sichtbar. Das subterminale Glied des ersten Gonopodiums ist kräftig, das Endglied ist auswärts gebogen und verschmälert sich zu einer scharfen Spitze. Das zweite Gonopodium ist deutlich länger als das erste.
Das männliche Typexemplar von Baccazia licin hat einen 12,6 × 9,5 mm großen Carapax und deutlich asymmetrische Scherenbeine.