Balthasar Simon

Balthasar Simon auf einem Bild in der Tübinger Professorengalerie

Balthasar Simon (* 29. März 1591 in Schmalkalden; beerdigt am 7. Oktober 1635 in Tübingen) war ein deutscher Arzt und Professor an der Universität Tübingen.

Leben

Balthasar Simon, Sohn des Schulmeisters Jacob Simon aus Eußenhausen und seiner Ehefrau Maria Steitz aus Schmalkalden, studierte ab 1609 an der Universität Leipzig und erhielt dort 1614 den Magistergrad. 1617/1618 war er an der Universität Basel immatrikuliert. Dort studierte er spätestens ab 1617 Medizin und wurde 1618 zum Doktor der Medizin promoviert; der später auch verwendete Name Simonius wird hier ebenfalls angeführt. Er wurde Physicus in Speyer, Aalen, Heidenheim an der Brenz und Stuttgart und 1628 ordentlicher Professor der Theoretischen Medizin und Philosophie in Tübingen.

Er war der Bruder von Johannes und Jörg Simon. Seit 1624 war er verheiratet mit Regina Andreae, Tochter von Johannes Andreae und Maria Moser. Er war Vater von Jakob Balthasar und Eva Maria Simon. 1635 fiel er der Pest zum Opfer.

Er ist der Stammvater der Basler Familie Simonius.

Sein 1628 von Conrad Melberger in Öl gemaltes Porträt hängt in der Tübinger Professorengalerie.

Einzelnachweise

  1. ↑ Reinhold Scholl: Die Bildnissammlung der Universität Tübingen, 1477 bis 1927. Schriften des Vereins für Württembergische Familienkunde, Heft 2, Verlag von K. Ad. Emil Müller, Stuttgart, 1927.
  2. ↑ Magister Leipzig 1579.
  3. 1 2 Hans Peter Wackernagel (Hrsg.): Die Matrikel der Universität Basel, 1460–1880, Bd. 3, Online-Version (PDF), S. 232 und 789. In: Universität Basel Departement Geschichte. Abgerufen am 14. Juni 2023 (deutsch).
  4. ↑ Eintrag Balthasar Simon auf Tobias-Bild.
Personendaten
NAME Simon, Balthasar
ALTERNATIVNAMEN Simonius, Balthasar; Simonius, Balthasarus; Simonus, Balthasarus
KURZBESCHREIBUNG deutscher Arzt
GEBURTSDATUM 29. März 1591
GEBURTSORT Schmalkalden
STERBEDATUM vor 7. Oktober 1635
STERBEORT Tübingen