| Baneh | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Provinz: | Kordestān | |
| Koordinaten: | 35° 59′ N, 45° 54′ O | |
| Höhe: | 1529 m | |
| Einwohner: | 78.279 (2012) | |
| Zeitzone: | UTC+3:30 | |
Baneh (kurdisch Bane, persisch بانه) ist eine Stadt im Nordwesten der iranischen Provinz Kordestān. Es ist auch gleichzeitig der Name des Landkreises (Scharestān) Baneh, welcher aus einer Stadt und sieben ländlichen Distrikten besteht. Der Landkreis ist 794 km² groß. Die Stadt Baneh liegt inmitten von Wäldern und ist von Sanandadsch 260 km und von der irakischen Grenze nur 21 km entfernt.
Nach Hochrechnung 2012 weist die Stadt eine Bevölkerung von 78.279 Menschen aus. Die Bevölkerung Banehs ist kurdisch. Sie sind Schāfiʿiten und sprechen Sorani.
Laut historischen Aufzeichnungen beschrieb der safawidische königliche Historiker Eskandar Beg das Massaker an den Kurden in Baneh als Folge der tiefsitzenden Feindseligkeit Schah Abbas' gegenüber den kurdischen Stämmen und bemerkte, dass es eine Zeit war, in der "der königliche Zorn gegen die Kurden loderte".Als kurdische Familien in der Festung Baneh (Hasan-Festung) Zuflucht suchten, belagerten und verbrannten die Qizilbasch-Truppen die Burg und töteten Hunderte, darunter Frauen und Kinder. Augenzeugenberichte von Eskandar Beg und Munajm Bashi dokumentieren die Brutalität dieses Ereignisses Eskandar Beg verzeichnet den Tod von 700 Kurden in Baneh, während Munajm Bashi hinzufügt, dass am 16 Mai 1611 abgetrennte Köpfe von Kurden aus Baneh Schah Abbas als Beweis für das Massaker präsentiert wurden.