| Banksien | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Banksia | ||||||||||||
| L.f. |
Die Banksien (Banksia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Silberbaumgewächse (Proteaceae). Von den 173 Arten kommt nur eine (Banksia dentata) auch außerhalb Australiens vor.


Banksia-Arten sind verholzende Pflanzen und wachsen als immergrüne Sträucher oder Bäume.
Die wechselständig bis manchmal etwas wirtelig angeordneten, immergrünen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die ledrige Blattspreite ist einfach bis tief geteilt. Die Blätter haben in den meisten Fällen eine silbrig-graue Blattunterseite und die Blattoberseite ist dunkelgrün. Manche Arten sind heterophyll, es gibt also verschiedene Blätter. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Die Blütenstände setzen sich aus hunderten bis tausenden Einzelblüten zusammen, die Farbe variiert zwischen gelb und rot. Die schmalen Hüllblätter sind meist behaart und fallen oft schon während der Anthese ab. Ein großes Tragblatt steht jeweils unter paarweise zusammenstehenden Blüten. Die einzelnen Blüten sitzen über einem Deckblatt.
Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Es sind nur vier mehr oder weniger gleichgestaltige Blütenhüllblätter vorhanden. Es ist ein Diskus vorhanden. Es ist nur ein Kreis mit vier fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind untereinander frei und alle gleich oder mehr oder weniger deutlich verschieden. In jeder Blüte ist nur ein oberständiges Fruchtblatt, das manchmal unvollständig geschlossen ist. Das Fruchtblatt enthält zwei Samenanlagen.
In den Samenständen befinden sich viele Balgfrüchte. Die holzigen Balgfrüchte enthalten ein oder zwei Samen. Die Samen besitzen zwei Flügel.
Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, Vögel oder kleine Beuteltiere.
Die harten, verholzten Samenstände vieler Banksia-Arten öffnen sich erst bei großer Hitze, wie zum Beispiel bei einem Buschfeuer. Diese Arten werden daher zu den Pyrophyten gerechnet. Die geflügelten Samen fallen heraus und werden vom Wind fortgetragen.










Die Gattung Banksia wurde 1782 durch Carl von Linné dem Jüngeren in Supplementum Plantarum: Systema Vegetabilium Editionis Decima Tertia, Generum Plantarum Editionis Fexta, Et Specierum Plantarum Editionis Secunda Seite 126 aufgestellt. Der Gattungsname Banksia ehrt den Botaniker Joseph Banks (1742–1820).
Ihr Vorkommen ist auf den australischen Kontinent, einschließlich Tasmanien, beschränkt, wobei dort 80 Arten vorkommen. Die Ausnahme ist Banksia dentata, die im nördlichen Australien und auf nördlich davon gelegenen Inseln vorkommt, einschließlich Neuguinea und den Aru-Inseln.
Zur Gattung der Banksia gehörten 1981 76 bis über 90 Arten. Hier eine in Untergattungen und Sektionen gegliederte Liste nach Alex S. George 1981:

Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten verwendet.
Sägen-Banksie (Banksia serrata):