| Barbamon zhoui | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Barbamon | ||||||||||||
| Shi, Pan & Sun, 2022 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Barbamon zhoui | ||||||||||||
| Shi, Pan & Sun, 2022 |
Barbamon zhoui ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Barbamon. Die Süßwasserkrabbe kommt in der Provinz Yunnan im Süden Chinas vor. Hier sind sie unter Steinen an kleinen Bergbächen anzutreffen, gelegentlich auch unter Wasserpflanzen. Der Gattungsname ist von lateinisch barba ‚Bart‘ abgeleitet und nimmt auf den beborsteten dritten Kieferfuß Bezug. Die Art ist nach Professor Zhou Kaiya von der Nanjing Normal University für seinen Verdienste zur Erhaltung von Süßwasserbiotopen benannt.
Der Carapax ist relativ klein, weniger als 18 mm breit, trapezförmig, breiter als lang und narbig. Die Regionen und Halsfurchen sind deutlich. Die epigastrischen Kämme sind schräg angeordnet, runzelig und durch eine tiefe Y-förmige Rinne getrennt. Sie liegen vor den postorbitalen Kämmen, die niedrig und undeutlich sind. Die Antennulengruben sind rechteckig. Die Oberflächen der Unteraugen-, Unterleber- und Pterygostom-Region sind mit zahlreichen langen Borsten besetzt. Ischium und Merus des dritten Maxillipeden sind ebenfalls dicht mit langen Borsten besetzt, das Ischium ist relativ breit, der Exopodit erreicht zwei Drittel der Meruslänge und trägt eine deutliche Geißel, die halb so lang wie der Merus breit ist.
Die Scherenbeine sind stark asymmetrisch und glatt. Die Schreitbeine sind kurz, die Ränder von Carpus und Propodus sind mit langen Borsten besetzt. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist vollständig und deutlich, die zwischen S3 und S4 nicht erkennbar. Der achte Sternit ist durch eine mittige Längslinie vollständig geteilt. Das Pleon der Männchen ist schmal dreieckig. Das erste Gonopodium ist relativ schlank. Sein Endglied ist lang, konisch und verschmälert sich zu einer Spitze. Die rückenseitige Falte erstreckt sich über das gesamte Endglied. Das zweite Gonopodium ist so lang wie das erste und trägt eine lange Geißel. Die Vulva ist halbkreisförmig und reicht bis zur Sternalnaht S4/S5.