Barbara Lottermoser (* 1906; † 1972) war eine deutsche Bildhauerin.
Zu Herkunft und Ausbildung Barbara Lottermosers wurden nahezu keine Informationen gefunden. Sie nahm Ende der 1920er Jahre in Dresden an der Volkshochschule Malkurse bei Ewald Schönberg und absolvierte später eine akademische Ausbildung zur Bildhauerin. Danach arbeitete sie freischaffend in Dresden. Das Adressbuch verzeichnete sie ab 1936 als „Bildh.“ mit Arbeitsraum in der Nöthnitzer Straße 30 und 1943/44 als „akad. Bildh.“ mit Arbeitsraum Altenzeller Straße 31, wo sie auch nach 1945 arbeitete.
In der Zeit des Nationalsozialismus war Barbara Lottermoser Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. 1940 annoncierte sie im Deutschen Reichsadressbuch „Führerbüsten, plast. Hoheitsadler, Führerbilder“, die sie „seit Jahren an Behörden, Großbetriebe usw“ liefere (Band 8, S. 814).
Auch nach dem Ende des NS-Staats war Barbara Lottermoser in Dresden als Bildhauerin tätig. Sie galt in der DDR aber wohl wegen ihrer Vergangenheit als suspekt. Sie wurde nicht in den Verband Bildender Künstler der DDR aufgenommen und von ihr zur Dritten Deutschen Kunstausstellung eingereichte Arbeiten wurden nicht gezeigt. Eisolds Lexikon Künstler in der DDR verzeichnet sie nicht.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lottermoser, Barbara |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Bildhauerin |
| GEBURTSDATUM | 1906 |
| STERBEDATUM | 1972 |