Basil Frederick Chubb (* 8. Dezember 1921 in Branksome, Dorset; † 8. Mai 2002 in Dublin) war ein irischer Politikwissenschaftler und Hochschullehrer.
Der in England gebürtige Basil Chubb begann sein Studium der Geschichte an der Universität Oxford (Merton College), trat jedoch vor Beendigung seines Studiums im Zweiten Weltkrieg in die Royal Air Force ein und wurde im Februar 1944 als Pilot über Deutschland abgeschossen, überlebte jedoch. Fünfzehn Monate verbrachte er in deutscher Kriegsgefangenschaft, aus der ihm mit etlichen anderen Gefangenen die Flucht gelang. 1946 schloss er sein Studium an der Universität Oxford mit dem Bachelorexamen ab. Das Trinity College Dublin stellte ihn anschließend zunächst als wissenschaftlichen Mitarbeiter ein, um Mittelalterliche Geschichte zu unterrichten, 1948 wurde er dort Dozent für Politikwissenschaft. 1950 erwarb er in Dublin den Magistergrad und promovierte zugleich zum D.Phil. an der Universität Oxford. Seit 1957 war er über lange Zeit Schatzmeister des Trinity College. Im Jahre 1960 wurde er dort zum Professor für Politikwissenschaft berufen und erhielt an dieser Hochschule 1976 noch einen zweiten Doktorgrad (Litt.D.). In den 1970er Jahren wurde Chub irischer Staatsbürger.
Basil Chubb entwickelte in Forschung und Lehre die Politikwissenschaft in Irland in vor allem Richtung empirischer Daten und beschäftigte sich intensiv mit dem politischen System dieses Landes. Regelmäßig wirkte er bei RTÉ in Rundfunk und Fernsehen bei Wahlanalysen in die breite Öffentlichkeit. Außerdem übernahm er Ämter im sozial-karitativen Bereich.
Festschrift
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Chubb, Basil |
| ALTERNATIVNAMEN | Chubb, Basil Frederick (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | irischer Politikwissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 8. Dezember 1921 |
| GEBURTSORT | Branksome, Dorset |
| STERBEDATUM | 8. Mai 2002 |
| STERBEORT | Dublin |