Beate Fricke (geb. 1974 in Heilbronn) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.
Fricke wuchs in Heilbronn auf und studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Karlsruhe, Heidelberg und Basel. Sie schloss 1999 an der Universität Karlsruhe das Studium der Kunstgeschichte mit dem Magister ab und wurde 2005 an der Universität Trier promoviert. 2009 wurde sie als Assistant Professor an die University of California, Berkeley berufen. 2012 wurde sie Associate Professor und 2016 zum Full Professor befördert. 2015 erhielt sie zusammen mit Finbarr Barry Flood ein Forschungsstipendium des American Council of Learned Societies für das Forschungsprojekt Object Histories: Flotsam as Early Globalism.
Seit 2017 ist Fricke Professorin für Ältere Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern. Im selben Jahr erhielt sie einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats für ihr Forschungsprojekt Global Horizons in Pre-Modern Art.
Fricke war eine von vier Herausgebern der Zeitschrift für Kunstgeschichte. Nach einem Streit über den Zugang zu der Zeitschrift ist Fricke im Herbst 2019, zusammen mit den anderen Herausgebern, zurückgetreten. Seit 2020 ist sie Herausgeberin der neu gegründeten Open Access Zeitschrift „21: Inquiries into Art, History and the Visual“. Fricke ist Open Access Ambassador des Schweizerischen Nationalfonds.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fricke, Beate |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Kunsthistorikerin |
| GEBURTSDATUM | 1974 |
| GEBURTSORT | Heilbronn |