Becky Sundstrom
Werdegang
Sundstrom trat international erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften 1992 in Warschau in Erscheinung und errang dort den 41. Platz im Mini-Mehrkampf. In den folgenden Jahren kam sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 1993 in Baselga di Piné auf den 15. Platz und bei den Juniorenweltmeisterschaften 1994 in Berlin auf den siebten Rang im Mini-Mehrkampf. In der Saison 1994/95 lief sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1995 in Savalen auf den 14. Platz im Kleinen Vierkampf und gewann bei den Juniorenweltmeisterschaften 1995 in Seinäjoki die Goldmedaille im Mini-Mehrkampf. Zudem nahm sie in Obihiro erstmals am Eisschnelllauf-Weltcup teil, wobei sie die Plätze 22 und 16 über 1000 m sowie die Plätze 26 und 23 über 500 m errang. In der folgenden Saison erreichte sie mit Platz drei über 1000 m in Heerenveen ihre erste Podestplatzierung im Weltcup und wurde dort bei der Sprintweltmeisterschaft 1996 Zehnte im Sprint-Mehrkampf sowie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1996 in Inzell Elfte im Kleinen Vierkampf. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1996 in Hamar belegte sie den 15. Platz im 2 × 500 m-Lauf, den 13. Rang über 1500 m und den sechsten Platz über 1000 m. In der Saison 1996/97 kam sie in Milwaukee mit Platz drei über 1000 m erneut im Weltcup aufs Podest und erreichte zum Saisonende mit dem sechsten Platz in der Weltcupwertung über diese Distanz ihr bestes Gesamtergebnis. Zudem lief sie bei der Sprintweltmeisterschaft 1997 in Hamar auf den neunten Platz im Sprint-Mehrkampf, bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1997 in Nagano auf den 11. Rang im Kleinen Vierkampf und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1997 in Warschau auf den 14. Platz über 1500 m, auf den 12. Rang über 1000 m sowie auf den zehnten Platz im 2 × 500 m-Lauf. In der Saison 1997/98 wurde sie mit fünf Top-Zehn-Platzierungen Achte in der Weltcupwertung über 1000 m und bei der Sprintweltmeisterschaft 1998 in Berlin im Sprint-Mehrkampf sowie der Mehrkampfweltmeisterschaft 1998 in Heerenveen im Kleinen Vierkampf jeweils Elfte. Außerdem belegte sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1998 in Calgary den 12. Platz im 2 × 500 m-Lauf sowie jeweils den siebten Rang über die Distanzen 1000 m und 1500 m und beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano, den 17. Platz im 2 × 500 m-Lauf, den 12. Rang über 1500 m sowie den sechsten Platz über 1000 m. Zu Beginn der Saison 1998/99 stellte sie Calgary mit 161,439 Punkten einen neuen Weltrekord im Mini-Mehrkampf auf, welchen sie bis zum 21. März 1999 hielt. Im weiteren Saisonverlauf lief sie bei der Sprintweltmeisterschaft 1999 in Calgary auf den 18. Platz im Sprint-Mehrkampf und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1999 in Heerenveen auf den 18. Platz im 2 × 500 m-Lauf, auf den 17. Rang über 1500 m sowie auf den 12. Platz über 1000 m.
In der Saison 1999/2000 kam Sundstrom in Innsbruck mit Platz zwei über 1000 m letztmals im Weltcup aufs Podest und zum Saisonende auf den zehnten Platz in der Weltcupwertung über 1000 m. Zudem errang sie bei der Sprintweltmeisterschaft 2000 in Seoul den 23. Platz im Sprint-Mehrkampf und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2000 in Nagano den 21. Platz über 1000 m sowie den 20. Platz im 2 × 500 m-Lauf. In den folgenden Jahren belegte sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2001 in Salt Lake City den 19. Platz im 2 × 500 m-Lauf, bei der Sprintweltmeisterschaft 2001 in Inzell den 14. Rang und bei der Sprintweltmeisterschaft 2002 in Hamar den 17. Platz im Sprint-Mehrkampf. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City lief sie auf den 20. Platz im 2 × 500 m-Lauf, auf den 16. Rang über 1000 m und auf den 13. Platz über 1500 m. In der Saison 2002/03 wurde sie mit acht Top-Zehn-Ergebnissen Siebte in der Weltcupwertung über 1000 m und bei der Sprintweltmeisterschaft 2003 in Calgary Zwölfte im Sprint-Mehrkampf. Letztmals international startete sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2003 in Berlin. Dort errang sie den zehnten Platz über 1000 m und den neunten Platz über 1500 m. Bei US-amerikanischen Meisterschaften siegte sie in den Jahren 1997 und 2003 im Sprint-Mehrkampf. Sie ist mit dem ehemaligen Eisschnellläufer Nick Thometz verheiratet. Ihre Schwester Shana Sundstrom war als Shorttrackerin aktiv.
Erfolge
Mehrkampf-Weltmeisterschaften
Sprint-Weltmeisterschaften
Einzelstrecken-Weltmeisterschaften
- 1996 Hamar: 6. Platz 1000 m, 13. Platz 1500 m, 15. Platz 2 × 500 m
- 1997 Warschau: 10. Platz 2 × 500 m, 12. Platz 1000 m, 14. Platz 1500 m
- 1998 Calgary: 7. Platz 1000 m, 7. Platz 1500 m, 12. Platz 2 × 500 m
- 1999 Heerenveen: 12. Platz 1000 m, 17. Platz 1500 m, 18. Platz 2 × 500 m
- 2000 Nagano: 20. Platz 2 × 500 m, 21. Platz 1000 m
- 2001 Salt Lake City: 19. Platz 2 × 500 m
- 2003 Berlin: 9. Platz 1500 m, 10. Platz 1000 m
Persönliche Bestleistungen