| Bela Palfi | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 6. Februar 1923 | |
| Geburtsort | Veliki Bečkerek, Königreich Jugoslawien | |
| Sterbedatum | 9. September 1995 | |
| Sterbeort | Zrenjanin, Bundesrepublik Jugoslawien | |
| Position | Mittelfeld | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1938–1941 | AK Vojvodina Zrenjanin | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1941–1944 | Újvideki AC | 83 (27) |
| 1945–1946 | FK Spartak Subotica | |
| 1946–1948 | Partizan Belgrad | 30 (5) |
| 1948 | FK Spartak Subotica | 5 (2) |
| 1948–1953 | Roter Stern Belgrad | 73 (5) |
| 1953–1954 | FK Spartak Subotica | 24 (7) |
| 1954–1955 | FK Proleter Zrenjanin | 24 (9) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1948–1951 | Jugoslawien | 3 (0) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 1959–1963 | FK Sloboda Tuzla | |
| 1963–1966 | Aris Thessaloniki | |
| 1966–1967 | Hapoel Petach Tikwa | |
| 1968–1969 | FK Proleter Zrenjanin | |
| 1969–1975 | AO Kavala | |
| 1975 | Panachaiki | |
| 1978–1979 | Egaleo AO Athen | |
| Radnički Kragujevac | ||
| 1981–1983 | FC Prishtina | |
| 1984–1985 | Proleter Zrenjanin | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Bela Palfi (serbisch-kyrillisch Бела Палфи; * 6. Februar 1923 in Veliki Bečkerek, Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen; † 9. September 1995 ebenda) war ein jugoslawisch-serbischer Fußballspieler und -trainer ungarischer Abstammung.
Palifi begann mit dem Fußballspielen beim AK Vojvodina Zrenjanin. Während der ungarischen Besetzung Serbiens im Zweiten Weltkrieg lief er für den als Klub der ungarischen Minderheit seit 1910 in Novi Sad ansässigen Újvideki AC unter anderem an der Seite von Josip Takač, Nándor Hargitai, Ivan Medarić, Edvard Platz und Jožef Velker auf, der ab 1941 an der ungarischen Meisterschaft teilnahm. In der Spielzeit 1943/44 erreichte er unter Trainer István Mészáros mit der Mannschaft als Tabellensechster das beste Ergebnis, ehe der Klub aufgrund der Entwicklung im Kriegsgeschehen nicht mehr antreten konnte und später aufgelöst wurde.
Im Frühjahr 1945 gehörte Palfi zu den Gründungsmitgliedern des FK Spartak Subotica und Ende des Jahres zu den Gründungsmitgliedern des FK Partizan Belgrad. Mit dem Klub gewann er bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 1. jugoslawischen Liga zur Spielzeit 1946/47 an der Seite von Torhüter Franjo Glaser, Miroslav Brozović, Stjepan Bobek, Zlatko Čajkovski, Franjo Rupnik und Kiril Simonovski unter Trainer Illés Spitz den ersten Meistertitel. Im Sommer 1948 kehrte er kurzzeitig zu FK Spartak Subotica zurück, ehe er im September zum FK Roter Stern Belgrad wechselte. In den Spielzeiten 1951 und 1952/53 gewann er unter anderem mit den Mitspielern Predrag Đajić, Rajko Mitić, Srđan Mrkušić, Branko Stanković, Kosta Tomašević und Todor Živanocić erneut die nationale Meisterschaft. Ab 1953 spielte er erneut für FK Spartak Subotica, ehe er später bei FK Proleter Zrenjanin im unterklassigen Ligabereich die Karriere ausklingen ließ.
Am 4. Juli 1948 debütierte Palfi im Rahmen des Balkan-Cups für die jugoslawische Nationalmannschaft, als diese sich mit Bulgarien maß und durch Treffer von Franjo Wölfl, Rajko Mitić und Željko Čajkovski einen 3:1-Auswärtssieg erreichte. Anschließend gehörte er beim Fußballturnier der Olympischen Spiele 1948 zum jugoslawischen Kader, blieb aber beim Erreichen des Endspiels und dem Gewinn der Silbermedaille nach einer 1:3-Finalniederlage gegen Schweden ohne Einsatz und lief in der Folge zunächst für die jugoslawische B-Nationalmannschaft auf. Bei der WM-Endrunde gehörte er ebenso zum von Milorad Arsenijević berufenen Kader. Als Gruppenzweiter hinter Gastgeber Brasilien nach einer 0:2-Niederlage im abschließenden Gruppenspiel wurde das Weiterkommen verpasst. Dabei blieb Palifi erneut ohne Turniereinsatz. Im Frühjahr 1951 bestritt er gegen Italien (0:0) und die Schweiz (7:3) zwei weitere Länderspiele.
Ab Ende der 1950er Jahre war Palfi als Trainer tätig. Dabei führte er den FK Sloboda Tuzla 1962 in die erste jugoslawische Liga. Nach dem Abstieg am Ende der Spielzeit 1962/63 ging er ins Ausland. Dort war er für Aris Thessaloniki und Hapoel Petach Tikwa tätig. Anschließend kehrte er zum FK Proleter Zrenjanin zurück, wo er ebenso in die erste Liga aufstieg und direkt wieder abstieg. Es folgten Stationen erneut in Griechenland bei AO Kavala, den er mehrere Jahre in der Alpha Ethniki hielt, Panachaiki und Egaleo AO Athen. Bis Mitte der 1980er Jahre trainierte er anschließend wieder verschiedene Klubs in Jugoslawien.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Palfi, Bela |
| KURZBESCHREIBUNG | jugoslawisch-serbischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 6. Februar 1923 |
| GEBURTSORT | Veliki Bečkerek, Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen |
| STERBEDATUM | 9. September 1995 |
| STERBEORT | Zrenjanin, Jugoslawien |