Hans Scheugl

Hans Scheugl (* 20. März 1940 in Wien) ist ein österreichischer Filmemacher, Autor und Fotograf.

Biografie

Scheugl beschäftigte sich in seinen 16-mm-Filmen häufig mit dem Problem Realzeit/Filmzeit und in seinen Expanded-Cinema-Aktionen mit dem Film als Material und Vorstellung. Nach dem Experimentalfilm-Festival in Knokke 1967/68, an dem er teilnahm, gründete er 1968 zusammen mit Ernst Schmidt jr., Kurt Kren, Peter Weibel, Valie Export und Gottfried Schlemmer die „Austria Filmmakers Cooperative“. Seit den 1960er Jahren publiziert er in Zeitschriften und Katalogen und seit 1974 Bücher zu den Themen Film, Schaukünste, Kunst, Philosophie. 1982 gründete er die "Austria Filmmakers Cooperative" zusammen mit den früheren Proponenten neu und leitete sie bis 1990.

1985 nahm er die Arbeit an Filmen wieder auf. Es entstanden in der Folge experimentelle Langfilme sowie Dokumentarfilme, fürs Fernsehen (ORF) ein Film über Kurt Kren. Er nahm an zahlreichen Filmfestivals teil, darunter in Berlin, Rotterdam, New York, London, Kalkutta, Brüssel, Buenos Aires. Mit dem Fotografieren begann er schon mit sechzehn Jahren, verfolgte diese Kunstform aber nur sporadisch. Unter dem Pseudonym Belmen O veröffentlichte er zwei Romane, der erste mit einem Nachwort von Elfriede Jelinek. In seinem Buch Von fremden Vätern hob er 2023 das Pseudonym auf.

Auszeichnungen

Ausstellungen

Einzelausstellungen:

Beiträge:

Filme, Expanded Cinema und Videos

Schriften

Unter dem Pseudonym Belmen O

Literatur

DVD

Personendaten
NAME Scheugl, Hans
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Filmemacher und Autor
GEBURTSDATUM 20. März 1940
GEBURTSORT Wien