Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Benjamin Sirimou vermutlich im Jahr 1994, als er bei den Spielen der Frankophonie in Bondoufle mit 10,63 s im Halbfinale im 100-Meter-Lauf ausschied und auch über 200 Meter mit 21,49 s im Semifinale ausschied. Zudem gelangte er mit der kamerunischen 4-mal-100-Meter-Staffel mit 40,73 s auf Rang sieben. Im Jahr darauf schied er bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit 10,51 s und 21,42 s jeweils in der ersten Runde über 100 und 200 Meter aus und kam auch mit der Staffel mit 40,72 s nicht über den Vorlauf hinaus. 1996 gewann er bei den Afrikameisterschaften in Yaoundé in 10,54 s die Silbermedaille über 100 Meter hinter dem Nigerianer Seun Ogunkoya und sicherte sich mit der Staffel in 40,0 s gemeinsam mit Aimé-Issa Nthépé, Alfred Moussambani und Claude Toukene-Guebogo die Bronzemedaille hinter dem Team aus Nigeria und dem Senegal. Anschließend nahm er an den Olympischen Sommerspielen in Atlanta teil und schied dort mit 10,58 s und 21,00 s jeweils in der Vorrunde über 100 und 200 Meter aus und kam mit der Staffel mit 39,81 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Jahr darauf schied er bei den Weltmeisterschaften in Athen mit 21,45 s in der ersten Runde im 200-Meter-Lauf aus und anschließend belegte er bei den Spielen der Frankophonie in Antananarivo in 10,43 s und 21,14 s jeweils den vierten Platz über 100 und 200 Meter. Zudem sicherte er sich mit der Staffel in 39,3 s die Silbermedaille hinter dem ivorischen Team. 1998 schied er bei den Commonwealth Games in Kuala Lumpur mit 10,65 s und 21,28 s jeweils im Viertelfinale über 100 und 200 Meter aus und belegte mit der Staffel in 39,29 s den fünften Platz. Zuvor gewann er mit der Staffel in 39,61 s die Bronzemedaille bei den Afrikameisterschaften in Dakar hinter den Teams aus der Elfenbeinküste und Nigeria. Im Jahr darauf schied er bei den Afrikaspielen in Johannesburg mit 10,41 s im Viertelfinale im 100-Meter-Lauf aus und schied über 200 Meter mit 20,75 s im Semifinale aus. 2000 nahm er mit der Staffel an den Olympischen Sommerspielen in Sydney teil und kam dort mit 39,62 s nicht über den Vorlauf hinaus.
In den Jahren 1993 und 1995 wurde Sirimou kamerunischer Meister im 100-Meter-Lauf sowie von 1993 bis 1996 über 200 Meter.