Der Berkeley-Algorithmus dient der Synchronisation von physikalischen Uhren in verteilten Systemen. Er erfordert eine zentrale Komponente, den sogenannten Zeitdaemon bzw. Zeitserver.
Im Gegensatz zu anderen Algorithmen ist der Zeitserver bzw. Zeitdienst (dessen Zeit regelmäßig durch den Administrator eingestellt wird) im Berkeley-Algorithmus nicht passiv. Das bedeutet, dass sich der Zeitdaemon und nicht der Client um die Verteilung der richtigen Systemzeit kümmert.