| Internationale Politik | |
|---|---|
| Beschreibung | Fachzeitschrift |
| Fachgebiet | Internationale Politik |
| Sprache | deutsch |
| Erstausgabe | 1995 |
| Erscheinungsweise | zweimonatlich |
| Verkaufte Auflage | 4600 Exemplare |
| Chefredakteur | Martin Bialecki |
| Herausgeber | Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik |
| Weblink | internationalepolitik.de |
| ISSN (online) | 1430-175X |
Die Fachzeitschrift Internationale Politik (abgekürzt IP) als Nachfolgeveröffentlichung des von 1946 bis 1994 erschienenen Europa-Archivs ist eine zweimonatlich (bis September 2009 monatlich) erscheinende deutschsprachige Fachpublikation für internationale Beziehungen. Seit ihrer Umbenennung wird die Eigensicht der Herausgeber, der mittlerweile 80-jährigen IP, von Jörg Lau in einem Artikel, als „Magazin für globales Denken“ bezeichnet.
Die Zeitschrift wird seit 1995 von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP, German Council on Foreign Relations) herausgegeben. Seit den 2010er Jahren erscheint jährlich eine Sonderbeilage, seit 2020 Special der IP, in der die Fellows des Mercator Kolleg für Internationale Aufgaben ihre Projekte vorstellen.
Die Redaktion hat ihren Sitz in Berlin im Gebäude der Jugoslawischen Gesandtschaft in Berlin, in dem auch die DGAP ansässig ist. Von 2003 bis 2009 war Sabine Rosenbladt Chefredakteurin, die zuvor die 2002 eingestellte Hamburger Wochenzeitung Die Woche geleitet hatte. Von 2008 bis zu ihrem Tod 2017 wurde die Zeitschrift von Sylke Tempel geleitet. Seit dem 1. September 2018 ist Martin Bialecki Chefredakteur.
Mit der Internationale Politik Quarterly (vormals Berlin Policy Journal, 2015-2020) erscheint seit 2020 ein englischsprachiger Ableger, der ausschließlich online verfügbar ist. Die Themen beschäftigen sich mit deutscher und europäischer Politik, Russland, den transatlantischen Beziehungen, Sicherheitsthemen und der deutschen Energiewende. Chefredakteurin war von 2008 bis Oktober 2017, wie bei der IP, Sylke Tempel.
Seit 2000 erschien vierteljährlich eine englischsprachige Transatlantic Edition, die in der Internationale Politik Quarterly aufgegangen ist. Seit Juni 2005 erscheint eine quartalsweise veröffentlichte chinesische Ausgabe, die von der deutschen Botschaft in Peking produziert wird. Die seit 1996 erschienene russische Ausgabe, die alle zwei Monate von der deutschen Botschaft in Moskau hergestellt wurde, wurde eingestellt.