Bernd Irlenbusch (* 1966) ist ein deutscher Ökonom, Wirtschaftsethiker und Hochschullehrer.
Irlenbusch studierte an der Universität Bonn und wurde dort 1992 zum Diplom-Informatiker und 1994 zum Diplom-Volkswirt graduiert. Anschließend bis 1999 war er an der Universität bei Reinhard Selten Wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1996 erlangte er zudem an der FernUniversität Hagen den Grad des Diplom-Kaufmanns. Seine Promotion zum Dr. rer. pol. erfolgte 2000 in Bonn, mit der Arbeit Behaviour governed by non-binding contracts: theory and experimental observations. Für seine Dissertation erhielt er 2002 den Heinz-Sauermann-Preis. Er wechselte im Anschluss an die neugegründete interdisziplinäre Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Erfurt. Dort erfolgte 2004 seine Habilitation mit der Arbeit Incentives in organisations: economic and behavioural perspectives. Seit 2003 ist Irlenbusch Research Fellow am Institut zur Zukunft der Arbeit.
Im Jahr 2004 wechselte Irlenbusch an die London School of Economics and Political Science (LSE), an der er zunächst als Dozent am Interdisciplinary Institute of Management und ab 2005 an der Fakultät für Management tätig war. Seit 2008 ist er zudem affiliierter Forscher am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern.
2010 folgte Irlenbusch einem Ruf an die Universität zu Köln, an der er Professor und Direktor des Seminars für Unternehmensentwicklung und Wirtschaftsethik wurde.
Seit 2015 ist Irlenbusch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbandes der Compliance Manager (BCM).
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Experimentellen Wirtschaftsforschung, Wirtschaftsethik, Compliance, sowie Organizational Economics.
| Personendaten | |
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| NAME | Irlenbusch, Bernd |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ökonomin und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 1966 |