Berndt Mosblech (* 1. September 1950 in Duisburg; † 28. November 2021) war ein deutscher Autor und Dichter.
Nach Erlangen der mittleren Reife absolvierte Mosblech eine Ausbildung zum Industriekaufmann und arbeitete in einem Stahlkonzern. Später holte er das Abitur nach und war im Anschluss an ein Studium der Germanistik, Philosophie und Theologie in seiner Heimatstadt Duisburg als Lehrer tätig. Er verfasste Lyrik, Prosa sowie Essays und gab 1968 die Literaturzeitschrift sedimente heraus. 1971 war er einer der Gründer der Literarischen Werkstatt Duisburg. Im Rahmen von Lektorats- und Herausgebertätigkeiten für verschiedene Verlage betreute Mosblech seit 1972 fast 70 Buchpublikationen vornehmlich junger Autoren.
Nach einem schweren Autounfall 1986 während eines Studienaufenthaltes in der Türkei lebte er, nach mehrjährigen langwierigen Krankenhausaufenthalten, in einem Pflegeheim in Duisburg. In den letzten Lebensjahren war er wieder literarisch tätig. Seine Werke erschienen im Verlag Ralf Liebe in Weilerswist.
Karl Krolow schrieb über Berndt Mosblech 1975 in der FAZ: „Mosblechs Texte sind von subversiver Zärtlichkeit. Sie sprechen uns an und ziehen uns in ihren Bann. Schwerelos schweben sie, Zeit und Raum ignorierend. Es ist reine Poesie. Schöner kann lyrische Prosa nicht sein.“
| Personendaten | |
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| NAME | Mosblech, Berndt |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Autor, Poet und Pädagoge |
| GEBURTSDATUM | 1. September 1950 |
| GEBURTSORT | Duisburg, Nordrhein-Westfalen, Deutschland |
| STERBEDATUM | 28. November 2021 |