Bernhard Brockmann

Bernhard Brockmann (gesprochen: Brookmann) (* 19. August 1931 in Visbek; † 15. August 2018 in Goldenstedt) war ein deutscher Rechtsanwalt und Notar sowie Regionalhistoriker.

Leben

Bernhard Brockmann studierte Rechtswissenschaften und wurde 1961 an der Universität Hamburg mit der Arbeit Die Anwendung des § 20 und des § 27 JGG im Oberlandesgerichtsbezirk Oldenburg in den Jahren 1954 bis 1958 zum Dr. iur. utr. promoviert. Er war von 1961 bis 1992 als Rechtsanwalt und Notar tätig.

Bekannt wurde Brockmann als Regionalhistoriker. Er veröffentlichte einige Standardwerke zur Regionalgeschichte des Oldenburger Münsterlandes. Für sein Wirken wurde er 1996 mit der "Abt-Gerbert-Castus-Medaille" ausgezeichnet. 2010 folgte der Ehrenteller des Gerichts, eine Ehrenauszeichnung des „Höchsten Gerichts des Oldenburger Münsterlandes“.

Bernhard Brockmann engagierte sich für zahlreiche sozialen Projekte und die Christen im Heiligen Land. Er war Mitglied im Deutschen Verein vom Heiligen Lande. 1994 wurde Brockmann von Kardinal-Großmeister Giuseppe Kardinal Caprio zum Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt und am 28. Mai 1994 in Ulm durch Anton Schlembach, Großprior der deutschen Statthalterei, investiert. Er war zuletzt Offizier des Päpstlichen Laienordens.

Seit 1952 war er Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Wiking zu Hamburg im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeigen Bernhard Brockmann, Oldenburgische Volkszeitung, 24. August 2018
  2. ↑ „Bernhard Brockmann erhält Ehrenteller des Gerichts“, Nordwest-Zeitung, 28. Juni 2010
Personendaten
NAME Brockmann, Bernhard
KURZBESCHREIBUNG deutscher Rechtsanwalt, Notar und Regionalhistoriker
GEBURTSDATUM 19. August 1931
GEBURTSORT Visbek
STERBEDATUM 15. August 2018
STERBEORT Goldenstedt