Kurt Konrad Waldemar Bernhard Wentzel (* 4. September 1899 in Stendal; † 29. April 1977 in Berlin) war ein deutscher Kameramann sowohl beim Dokumentar- als auch beim Spielfilm sowie Regisseur und Produzent.
Über Herkunft und Ausbildung Wentzels ist derzeit nichts bekannt. Er begann in den 1920er Jahren seine praktische Tätigkeit als Kameramann in der Dokumentarfilmabteilung der UFA und fotografierte dort einige späte Stummfilme, deren Drehorte ihn bis in den Norden Afrikas führten. Dort debütierte er in der Übergangszeit zum Tonfilm bei dem Streifen Am Rande der Sahara auch als Spielfilmkameramann.
Wieder zurück in Berlin wurde Wentzel 1931/32 an der Seite arrivierter Spielfilmkamerakollegen wie Werner Brandes, Eugen Schüfftan, Karl Puth und Friedel Behn-Grund bei Unterhaltungsfilmproduktionen der UFA eingesetzt. Zur Zeit des Dritten Reichs wurde Wentzel jedoch auch wieder beim Dokumentarfilm aktiv, führte nunmehr auch Regie und stellte in den Jahren 1936/37 überdies Filme in eigener Berlin-Mariendorfer Produktion her. Wentzel blieb bis in die Frühphase des Zweiten Weltkriegs als Kameramann tätig. Nach dem Krieg führte er in Berlin mit der Bernhard-Wentzel-Filmproduktion erneut eine eigene Firma, Titel sind jedoch nicht überliefert.
Bernhard Wentzel war von 1965 bis zu seinem Tod mit Elisabeth, geb. Kubitzki, verheiratet. Er starb 1977 in Berlin-Mariendorf.
Als Kameramann beim (überwiegend kurzen) Dokumentarfilm, wenn nicht anders angegeben:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wentzel, Bernhard |
| ALTERNATIVNAMEN | Wentzel, Kurt Konrad Waldemar Bernhard (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kameramann, Dokumentarfilmregisseur und -produzent |
| GEBURTSDATUM | 4. September 1899 |
| GEBURTSORT | Stendal, Provinz Sachsen, Königreich Preußen, Deutsches Reich |
| STERBEDATUM | 29. April 1977 |
| STERBEORT | Berlin (West) |