Berta Bethge (* 1. Januar 1829 in Calbe; † 30. Juli 1905 in Dresden als Marie Bertha Bethge) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie schrieb auch unter dem Pseudonym Caritas.
Bethge wurde in Calbe an der Saale geboren. Sie hatte drei Schwestern, mit denen sie in Magdeburg mehrere Jahre lang ein Putzgeschäft führte. Am 15. Oktober 1885 trat sie als Präbendatin in das Magdeburger Georgenstift ein. Hier begann sie, sich dem Schreiben zu widmen. Ihre Veröffentlichungen beschäftigten sich hauptsächlich mit der Magdeburger Geschichte. Bethge verstarb bei einer Schwester in Dresden, wo sie auch beerdigt wurde.
Darüber hinaus gilt Berta Bethge auch als Verfasserin des Gedichtes “Noch kann ich es nicht fassen”, in dem Gottvertrauen trotz Todes eines geliebten Menschen ausgedrückt wird. Zur Melodie von “O Haupt voll Blut und Wunden” in Siebenbürgen als Kirchenlied in Gebrauch genommen, erschien es dort erstmals 1898 im Gesangbuch und findet sich bis heute im EG unter Nr. 531; jedoch ist es für die in Erarbeitung befindliche Neuausgabe nicht mehr vorgesehen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bethge, Berta |
| ALTERNATIVNAMEN | Caritas (Pseudonym); Bethge, Marie Bertha (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 1. Januar 1829 |
| GEBURTSORT | Calbe (Saale) |
| STERBEDATUM | 30. Juli 1905 |
| STERBEORT | Dresden |