Bertha von Grab

Bertha Edle von Grab (* 21. Juni 1846 in Prag, Kaisertum Österreich; † 18. Oktober 1907 ebenda) war eine österreichische Landschaftsmalerin der Düsseldorfer Schule.

Leben

Illustration der Gosau-Schlucht am Weg zum Gosausee, Deutsches Künstler-Album, 1874

Von Grab, die Tochter eines Justizrats, studierte zunächst bei Max Haushofer in Prag die Landschaftsmalerei, nachdem sie bereits von Charlotte Piepenhagen, der Tochter von August Piepenhagen, in der Malerei unterrichtet worden war. 1872 ging sie nach Düsseldorf, wo sie sich im Privatunterricht bei Carl Jungheim weiter vervollkommnete. In Düsseldorf siedelte sie sich dauerhaft an und unternahm von dort Studienreisen in deutsche, österreichische, böhmische und mährische Landschaften. Auf großen deutschen Kunstausstellungen war sie regelmäßig vertreten. In Düsseldorf wohnte sie 1889 in der Immermannstraße 12, im Haus der Witwe Jungheim, in welchem auch der Maler Adam Siepen wohnte.

Werke (Auswahl)

Literatur

Commons: Bertha von Grab – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bettina Baumgärtel, Sabine Schroyen, Lydia Immerheiser, Sabine Teichgröb: Verzeichnis der ausländischen Künstler und Künstlerinnen. Nationalität, Aufenthalt und Studium in Düsseldorf. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 431
  2. ↑ Immermannstraße 12. Jungheim, Carl Wwe.; geb. Gehlen, E. von Grab, Bertha, Malerin; Siepen, Adam, Maler. In Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf 1889 S. 124 (uni-duesseldorf.de)
  3. ↑ Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen: Übersicht über die Leistungen der Deutschen Böhmens. Haase, Prag 1897, S. 96, 217
Personendaten
NAME Grab, Bertha von
ALTERNATIVNAMEN Grab, Bertha Edle von
KURZBESCHREIBUNG österreichische Landschaftsmalerin
GEBURTSDATUM 21. Juni 1846
GEBURTSORT Prag, Kaisertum Österreich
STERBEDATUM 18. Oktober 1907
STERBEORT Prag, Kaisertum Österreich