Bertil Galland

Bertil Galland

Bertil Galland (* 15. Oktober 1931 in Leysin, Kanton Waadt) ist ein französischsprachiger Schweizer Journalist, Schriftsteller und Verleger.

Leben

Bertil Galland wuchs als Sohn eines Schweizer Arztes und einer schwedischen Mutter in Lausanne auf. Er studierte Literatur und Politikwissenschaft an der Universität Lausanne, der Universität Uppsala und der Universität Perugia.

Nach einer Ausbildung zum Journalisten in den Vereinigten Staaten war er von 1959 bis 1996 vorwiegend als Reporter und Kolumnist für mehrere Westschweizer Tageszeitungen tätig, darunter ab 1991 für den Nouveau Quotidien.

Von 1960 bis 1971 leitete er die Cahiers de la Renaissance vaudoise. Mit Jacques Chessex gründete er 1964 die Zeitschrift Écriture. 1969 gehörte er zu den Initianten des Literaturpreises Prix Georges-Nicole.

Ab 1971 führte er einen eigenen Verlag, wo er neben Werken von zeitgenössischen Westschweizer Autoren die Encyclopédie illustrée du Pays de Vaud herausgab. 1974 begründete er die ch-Reihe der ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit.

Galland lebt seit 1996 im Weiler Rimont der burgundischen Gemeinde Fley.

Auszeichnungen

Werke

Herausgeberschaft

  • Encyclopédie illustrée du Pays de Vaud, 12 Bände 1970–1987

Übersetzung aus dem Schwedischen

  • Soixante poèmes d’amour. Zoé, Genf 1988

Literatur

Dokumentarfilm

Einzelnachweise

  1. ↑ https://www.fvpc.ch/laureat/2007/bertil-galland
  2. ↑ https://www.24heures.ch/cinq-raisons-daller-voir-la-saga-bertil-galland-748545187383
Commons: Bertil Galland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien