| Besseria | ||||||||||||
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Besseria atra | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Besseria | ||||||||||||
| Robineau-Desvoidy, 1830 |
Besseria ist eine Gattung in der Unterfamilie der Wanzenfliegen. Sie wird der Tribus Cylindromyiini zugeordnet. Das Taxon wurde von dem französischen Entomologen André Jean Baptiste Robineau-Desvoidy 1830 eingeführt. Der Gattungsname ehrt den österreichisch-russischen Botaniker und Entomologen Wilibald Swibert Joseph Gottlieb von Besser. Typusart ist Besseria reflexa Robineau-Desvoidy, 1830.
Es handelt sich um Fliegen mit Längen von 3–10 mm. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Besseria nach Cerretti et al. (2012). Die Fliegen besitzen zwei weit voneinander getrennte, postsuturale intra-alare Borsten. Eine Anepimeralborste fehlt. Der postmetacoxale Bereich hinter den hinteren Coxae ist membranös. Die unteren Calyptrae (Schüppchen) sind bei B. zonaria und B. anthophila vom Scutellum (Schildchen) abstehend. Der Hinterleib ist glänzend und ohne Bereifung. Die Terminalia von Männchen und Weibchen sind groß und ventralwärts gebogen. Das 6. Abdominalsegment des Weibchens ist stark ausgebildet. Die Verbindungsmembran der Abdominalsternite ist freiliegend. Die Tergite 3 und 4 der Männchen sind häufig mit einem großen Feld dichter, anliegender Börstchen versehen. Bisweilen ist die entsprechende Tergitoberfläche in diesem Bereich deutlich konkav. Die Abdominaltergite sind bei B. melanura sowie bei den Weibchen anderer Arten dorsal mehr oder weniger miteinander verschmolzen.
Die Gattung Besseria kommt in der Afrotropis und in der Holarktis vor.
In Deutschland ist die Gattung mit 4 Arten vertreten: B. anthophila, B. dimidiata, B. melanura und B. reflexa.
Die Besseria-Arten sind Endoparasitoide von Wanzen. Für B. lateritia wurde als eine Wirtsart Psacasta exanthematica aus der Familie der Schildwanzen (Scutelleridae) bestimmt.
Die Gattung Besseria umfasst etwa 15 beschriebene Arten.
Im Folgenden eine Artenliste.