Birgit Graschopf

Birgit Graschopf (* 1978 in Wien) ist eine österreichische Künstlerin, bekannt für ihre Wandbelichtungen.

Wandbelichtung „Elektra“ nach Madame d’Ora, 1915, von Birgit Graschopf (2014)

Leben

Graschopf studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien Bildende und Mediale Kunst sowie Fotografie. Sie vertiefte ihr Studium zwischen 2003 und 2004 auf der schwedischen „Högskolan for Fotografi och Film“ in Göteborg. Das Diplom wurde ihr im Jahr 2007 verliehen.

In den Jahren 2007, 2013 und 2016 erhielt sie Gastprofessuren für die Fotografie-Klasse an der Universität für angewandte Kunst Wien und kann auf zahlreiche Performances, Preise, Stipendien, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (z. B. die Arbeit „Elektra“ nach Madame d’Ora, 1915/2014, in der Albertina in Wien) verweisen.

Birgit Graschopf lebt und arbeitet in Wien.

Kunst

Belichtung von Birgit Graschopf in einem Wiener Privathaus. Dargestellt ist der Schauspieler Carl Pfann (1874–1928).

Bei ihren Wandbelichtungen handelt es sich um Fotografien, die als Bildträger die Wand beziehungsweise den Raum selbst haben, mit dem sie zu verschmelzen scheinen. In ihren installativen, raumbezogenen Arbeiten befasst sie sich stets mit dem bereits Vorhandenen. Zumeist, wie in der „Intervention“ der Albertina aus dem Jahr 2014, bilden kleinformatige Fotografien und Autogrammkarten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Ausgangsmaterial für die (über-)lebensgroßen Figuren.

Graschopfs Arbeiten finden sich in diversen österreichischen und internationalen Sammlungen. Neben freien künstlerischen Arbeiten fertigt Graschopf auch Auftragsarbeiten. Für ein Privathaus in Wien schuf sie eine aus vier Teilen bestehende Arbeit, mit Schwarz-Weiß-Belichtungen von Carl Pfann und Maria von Guggenberg-Barska.

Ausstellungen

Einzelausstellungen und Performances (Auswahl)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Preise und Stipendien (Auswahl)

Publikationen

Museen und öffentliche Sammlungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Birgit Graschopf. In: Wiener Zeitung. 4. April 2016, abgerufen am 22. Oktober 2016.
  2. ↑ Birgit Graschopf. In: Website birgit graschopf. Abgerufen am 22. Oktober 2016.
  3. ↑ Biografie. In: Carbon 12 Gallery, Dubai. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juli 2018; abgerufen am 27. Juli 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Intervention (4). In: Website Albertina. Abgerufen am 22. Oktober 2016.
  5. ↑ Birgit Graschopf Sur face depth. Abgerufen am 29. Dezember 2017.
  6. ↑ Intervention (4). In: Website Albertina. Abgerufen am 29. Dezember 2017.
  7. ↑ Der österreichische Botschafter besuchte die UFRJ, Nationalmuseum Rio de Janeiro. Abgerufen am 6. Januar 2026.
  8. ↑ Kunstausstellung Bankok, Museum Siam. Abgerufen am 14. Dezember 2022.
  9. ↑ Kunstausstellung Wien: Walls, Interrupted. Abgerufen am 26. Januar 2021.
  10. ↑ Kunstausstellung Salzburg: Birgit Graschopf - Exposed. In: hg-art.at. Haas & Gschwandtner, abgerufen am 22. Oktober 2021.
  11. ↑ PERFORMING ROOMS. DAY AND NIGHT am 18.11.2018. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. Juni 2019. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  12. ↑ Österr. Botschaft in Brasília, Nationalmuseum Rio de Janeiro. In: ufrj.br. Abgerufen am 6. Januar 2026.
Personendaten
NAME Graschopf, Birgit
KURZBESCHREIBUNG österreichische Künstlerin
GEBURTSDATUM 1978
GEBURTSORT Wien, Österreich