Blauburger

Blauburger
Synonyme keine
Zuchtnummer Klosterneuburg 181-2 oder Zweigeltrebe 181-2
Blauburger
Art Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera)
Beerenfarbe schwarzblau
Verwendung
Herkunft Österreich
Züchter Fritz Zweigelt, Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau
Züchtungsjahr 1923
VIVC-Nr. 1457
Abstammung

Kreuzung aus
Blauem Portugieser × Blaufränkisch

Liste von Rebsorten

Blauburger ist eine Rotweinsorte, die aus einer Kreuzung aus Blauem Portugieser und Blaufränkisch an der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg von Fritz Zweigelt ab 1923 gezüchtet wurde.

Abstammung, Herkunft

Kreuzung von Blauer Portugieser x Blaufränkisch aus Österreich.

Verbreitung

Die Sorte ist hauptsächlich in Österreich verbreitet, und zwar mit einer Fläche von 750 ha (2015). Davon in Niederösterreich 603 ha, Burgenland 117 ha und in der Steiermark 20 ha.

2010 gab es eine weltweite Anbaufläche von 1340 ha. Eine größere Anbaufläche von 435 ha (2010) gibt es in Ungarn und kleine Flächen in Deutschland (3 ha) und Neuseeland (5 ha).

Ampelografische Merkmale

Blatt des Blauburger, HBLA Klosterneuburg, August 2025

Reife: früh

Ertrag

Der Ertrag ist hoch und regelmäßig. Ertragsregulierung für gute Weinqualität notwendig.

Vor- und Nachteile

Vorteile

Nachteile

Ansprüche

Stellt an Boden und Klima keine besonderen Ansprüche.

Wein

Der Blauburger ergibt farbintensive, samtige, früh reifende und gut haltbare Rotweine. Sie haben ein intensives, aber neutrales Rotweinbukett. Sind die Erträge zu hoch oder die Lagen nicht günstig, werden die Weine sehr ausdrucksschwach. Aus diesem Grund wird Blauburger auch als Deckwein verwendet.

Siehe auch

Literatur

Commons: Blauburger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Karl Bauer, Ferdinand Regner, Barbara Schildberger: Weinbau, avBuch im Cadmos Verlag, Wien, 9. Auflage 2013, ISBN 978-3-7040-2284-4
  2. ↑ Weingartengrunderhebung 2015, Statistik Austria
  3. ↑ K. Anderson, N. R. Aryal: Database of Regional, National and Global Winegrape Bearing Areas by Variety, 2000 and 2010, Wine Economics Research Centre, University of Adelaide, Dezember 2013 (erste Überarbeitung April 2014) (zweite Überarbeitung Mai 2014) (dritte Überarbeitung Juli 2014).