Blepharitis

Klassifikation nach ICD-10
H01.0 Blepharitis
H10.5 Blepharokonjunktivitis
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
9A01.3 Infektiöse Blepharitis
9A02.1 Posteriore Blepharitis
1F00.11 Infektion des Augenlids durch Herpes-simplex-Viren
9A06.71 Seborrhoische Dermatitis der Augenlider
9A06.7Y Sonstige näher bezeichnete Dermatitis oder sonstiges näher bezeichnetes Ekzem der Augenlider
9A60.4 Blepharokonjunktivitis
ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion)
Blepharitis

Blepharitis (altgriechisch βλέφαρον blepharon ‚Lid‘), Lidentzündung oder Lidrandentzündung ist die medizinische Bezeichnung für Entzündungen der Augenlider. Häufig treten diese gemeinsam mit einer Entzündung der Bindehaut (Konjunktivitis) auf, so als Blepharokonjunktivitis. Blepharitiden können als Folge allgemeiner Hauterkrankungen auftreten, aber auch im Lid selbst entstehen. Eine Blepharitis lässt sich genauer bezeichnen, wenn nur Teile des Lids betroffen sind oder die Ursache bekannt ist, z. B. als Entzündung der Meibomschen Drüsen, Lidwinkelentzündung (Blepharitis angularis), Gerstenkorn (Hordeolum).

Symptome

Die Augenlider und Wimpern sind verklebt (meist nach dem Schlafen), es besteht ein Fremdkörpergefühl. Kennzeichnend sind ein roter, brennender oder juckender, geschwollener Lidrand. Die Wimpern können ausfallen (Madarosis) oder (etwa im Rahmen einer Blepharitis ulcerosa) eine Fehlstellung (Trichiasis) einnehmen.

Formen

Therapie

Eine gute Lidrandhygiene ist von zentraler Bedeutung. Das Auge ist unbedingt sauber zu halten, auf Kontaktlinsen oder Augenkosmetik sollte in jedem Fall verzichtet werden. Um die Verkrustungen zu entfernen, nimmt man am besten warmes Wasser oder ein in Olivenöl getränktes Wattepad. Um anfänglich eine medikamentöse Behandlung zu vermeiden, kann man versuchen, mit warmen Kompressen das ölige Sekret in den verstopften Drüsen zu verflüssigen. Mit einer vorsichtigen Lidmassage, in Richtung der Wimpern, kann man versuchen, das Sekret aus den Drüsen zu drücken. Sind die Beschwerden nach wenigen Tagen nicht abgeklungen, ist ein Augenarzt aufzusuchen. Ist die Blepharitis infektiös, ist sie mit Antibiotika oder Virustatika zu behandeln. Ist sie allergisch bedingt, kann eine gewisse Zeit Kortison verwendet werden.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Rosazea. Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (Memento vom 12. Mai 2013 im Internet Archive) (PDF; 132 kB) AWMF online, abgerufen am 19. November 2013