| Film | |
| Titel | Blood Fest |
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| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2018 |
| Länge | 93 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Owen Egerton |
| Drehbuch | Owen Egerton |
| Produktion | Seth Caplan, Will Hyde, Ezra Venetos |
| Musik | Chøppersaurus |
| Kamera | David Blue Garcia |
| Schnitt | Dan Hirons |
| Besetzung | |
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Blood Fest ist eine US-amerikanische Horrorkomödie von Owen Egerton aus dem Jahr 2018.
In einem Rückblick sieht man den jungen Dax Conway, wie er mit seiner Mutter zu Halloween Horrorfilme schaut. Daraufhin wird sie in der Küche von einem maskierten Unbekannten erstochen, bevor Dax’ Vater diesen erschießt.
Jahre später ist Dax großer Horrorfan und kann es kaum erwarten, mit seinen Freunden Sam und Krill das Blood Fest – das größte Horrorevent aller Zeiten – zu besuchen. Sein Vater hat dafür kein Verständnis und zerschneidet kurzerhand das Eintrittsarmband. Er sagt, diese Filme hätten seine Patienten dazu getrieben, Dax’ Mutter zu töten. Er erwarte, dass Dax ihn zu einem Interview begleitet, in dem er auf die Gefahr von Horrorfilmen hinweisen wird. Dax beschließt, doch zum Blood Fest zu gehen und über seine Bekannte Ashley, deren Freund Lenjamin in der Filmbranche tätig ist, hineingelassen zu werden. Er ist fasziniert von dem, was er sieht, und trifft sogar sein Idol Roger Hinckley. Allerdings interessiert dieser sich weder für seinen Fan noch für seine Rollen. Dann tritt endlich Blood-Fest-Initiator Anthony Walsh auf die Bühne und startet das Festival, jedoch beginnt jetzt eine von Walsh angeheuerte Gruppe mit Schweinemasken die Besucher mit Kettensägen abzuschlachten, allgemeine Panik bricht aus.
Dax trifft mit seinen Freunden auf der Flucht Ashley und Lenjamin wieder, sie wollen zu einem gelben Lagerhaus, zu dem Ashley eine Schlüsselkarte hat. Doch als die Gruppe von Zombies überrascht wird, wird Lenjamin, dem Ashley die Karte gegeben hatte, getötet. Sie stellen später fest, dass die Toten mit elektrischen Signalen ferngesteuert werden, sie können durch das Zerstören eines Stromkastens dem Spuk ein Ende setzen. Sie stoßen auf Hinckley und fliehen gemeinsam mit ihm. Mit ihrer Kenntnis von den in Horrorfilmen vorkommenden Regeln versucht sich die Gruppe gegen die Gefahren zu Wehr zu setzen. So wird Krill durchs Preisgeben seiner Jungfräulichkeit von einer Vampirin verschont. Sam gerät in einem Tunnelsystem in eine Falle, die sie zu zerreißen droht. Hinckley kann sie retten, indem er sich für sie opfert. Ashley offenbart Krill, dass sie die Schlüsselkarte nicht mehr hat. Die Gruppe findet eine Reihe von Fässern mit Sprengstoff und erkennt, dass alles in die Luft gesprengt werden soll.
Dax’ Vater, ein angesehener Psychologe, gibt im Fernsehen ein Interview zu der Verdorbenheit vom Blood Fest. Als er merkt, dass Dax hier nicht auftaucht, bricht er ab und fährt zum Festivalgelände. Hier kämpft die Gruppe in einem Themenbereich zunächst gegen Clowns und können dem Neuzombie Lenjamin die Schlüsselkarte abnehmen. Ashley und Krill werden bei den Kämpfen getötet. Dax’ Vater trifft ein und es zeigt sich, dass Walsh, Dax’ Schwester Jamie und er Komplizen sind, die Blood Fest zu einem Gemetzel machen wollten, mit dem Ziel, die Horrorbranche zum Verschwinden zu bringen. Über ein Signal an die Eintrittsarmbänder der noch lebenden Besucher werden diese verrückt, so auch Sam, nicht jedoch Dax, der keines trägt.
Dax gelangt in den Turm, von dem aus Walsh alles steuerte, und stellt dort Vater und Schwester zur Rede. Dr. Conway erschießt Walsh und aktiviert den Sprengstoff, immer noch in der Überzeugung, das Richtige zu tun. Jayme wirft ein Messer auf ihren Vater, was ihn vom Turm stößt. Sam, immer noch unter dem Einfluss des Pulses, erscheint auf dem Turm und fällt über Dax her. Nachdem er ihr das Armband abreißt und Sam wieder normal ist, küssen sich beide leidenschaftlich. Jayme flieht, Sam und Dax verlassen das Gelände und sehen, wie alles in die Luft fliegt.
Der Film wurde ab August 2017 in Austin, Texas gedreht.
Regisseur und Drehbuchautor Owen Egerton übernahm in dem Film die Rolle des Blood-Fest-Initiators Anthony Walsh.
Die Filmdienst-Redaktion bewertet Blood Fest mit 2 von 5 möglichen Sternen. Bei dem Film handele es sich um eine „durchweg selbstreflexive Horrorkomödie, die sich über die Klischees des Genres ebenso lustig macht wie über die dahinterstehende Fankultur, beiden aber zugleich Reverenz erweist. Jenseits der Meta-Ebene ist dem Film allerdings wenig eingefallen, Plot und Figuren bleiben daher blass und oberflächlich“.