| Musicaldaten | |
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| Titel | Blutiger Honig - Das Bienenmusical |
| Originalsprache | Deutsch |
| Musik | Wolfgang Böhmer |
| Buch | Thomas Pigor, Christoph Swoboda |
| Uraufführung | 1988 |
| Ort der Uraufführung | College of Hearts, Berlin |
| Ort und Zeit der Handlung | ein Bienestock |
| Rollen/Personen | |
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Blutiger Honig ist ein Musical von Thomas Pigor, Christoph Swoboda und Wolfgang Böhmer für zwei Darstellerinnen, vier Darsteller und eine siebenköpfige Swingcombo. Es wurde 1988 durch die Berliner Musicaltruppe College of Hearts uraufgeführt, die Rechte liegen beim Litag-Verlag in Bremen.
In einem abgewirtschafteten Bienenstaat, in dem die träge alte Königin schon lange nicht mehr so frisch und produktiv wie anfangs ist und nur noch ein karges Ei am Tag legt, arbeiten Olaf, Otto und Oskar als Drohnen und träumen von der guten alten Zeit, als es noch ein geregeltes Arbeitsleben und eine gut gehende Produktion gab und als man nur eifrig Eier befruchten musste, ohne sich Sorgen zu machen um die Welt da draußen. Der junge Olaf wird von der Königin plötzlich aus dem Bienenstock geworfen: Er soll schleunigst Gelée royale besorgen, nach dem die Königin gelüstet. Doch Gelée royale ist eine Droge, nur schwer zu bekommen, und Olaf ist völlig unerfahren in der großen weiten Welt der Insekten. So erliegt er dem Charme der stechend scharfen Wespe Zizi, der Sekretärin der Zentralen Bienenvermittlung. In der verruchten Szenebar „Zum Abwasserrohr“ gerät er zwischen gefährliche Kellerasseln, Piano spielende Marienkäfer, eine depressive Eintagsfliege sowie eine singende Bicephalia und entdeckt, dass dort das kostbare Gelée royale in großen Mengen gehandelt wird.
Die für kleine Musicaltournéen entwickelten Stücke vom Berliner College of Hearts mussten mit wenigen Darstellern auskommen. Darum spielen viele Darsteller mehrere Rollen: