
Der Internationale Bodenseerat (IBR) ist eine ideelle Vereinigung bestehend aus Repräsentanten der Bodenseeanrainerstaaten.
Die Gründung erfolgte 1991 auf privater Basis von Robert Maus, Ernst Mühlemann und Horst Sund in der Universität Konstanz, um in der Euregio Bodensee die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern.
Der Verein will dazu beitragen, dass die Menschen der Bodenseeregion ihre Identität in Europa bewahren können. Er versteht sich als zivilgesellschaftliche, beratende Institution auf der Grundlage des persönlichen Engagements seiner Mitglieder. Er behandelt alle Fragen, die von allgemeinem Interesse sind. Er gibt Empfehlungen an die Behörden und Institutionen, die in den Bodensee-Anrainer-Ländern und -Kantonen zuständig sind. Diese Empfehlungen wurden von der Internationalen Bodenseekonferenz häufig aufgegriffen. Seit seiner Gründung ist der IBR offiziellen Partner der Internationalen Bodenseekonferenz.
Der Bodenseerat hat 55 Mitglieder, die nach einer Proporzklausel vom Rat selbst berufen werden. Auf die einzelnen Anrainerstaaten entfallen folgende Mitgliederzahlen:
Der Bodenseerat tagt grundsätzlich in öffentlichen Plenumssitzungen mehrmals im Jahr und unterhält zusätzlich sechs Fachbereiche (Stand 2018):
Zusätzlich werden stets aktuelle Fragestellungen z. B. Migration, Integration, Energiewende etc. aufgegriffen und mit internationalen Experten diskutiert.
Ehrenmitglieder des Bodenseerates waren Robert Maus und Horst Sund (seit 2017, beide inzwischen verstorben).
| Überschrift | Überschrift | Überschrift |
|---|---|---|
| 1991-2003 | Robert Maus | Ehemaliger Landrat des Landkreises Konstanz und Mitinitiator des Rates |
| 2003-2017 | Arthur Loepfe | Ehemaliger Schweizer Nationalrat |
| 2017-2026 | Frank Hämmerle | Ehemaliger Landrat des Landkreises Konstanz |
| seit 2026 | Alfred Stricker | Ehemaliger Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden |