| Braunkopfvireo | ||||||||||||
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Braunkopfvireo | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hylophilus brunneiceps | ||||||||||||
| Sclater, PL, 1866 |

Der Braunkopfvireo (Hylophilus brunneiceps) ist eine Vogelart aus der Familie der Vireos (Vireonidae).
Der Vogel kommt von Südvenezuela und Ostkolumbien bis Nordwestbrasilien südlich fast bis nach Manaus vor.
Der Lebensraum umfasst tropische oder subtropische trockene baumbestandene Savanne, bevorzugt auf sandigem Boden, auch feuchte, saisonal überflutete Wälder (Várzea und Galeriewald) bis 400 m Höhe.
Der Artzusatz kommt von lateinisch brunneus ‚braun‘ und lateinisch –ceps ‚köpfig‘.
Die Art ist 11–12 cm groß und wiegt zwischen 8 und 12 g. Die Kopfkappe ist graubraun, oder matt sepiafarben leicht gelblich überhaucht und gegen die olivgrüne Oberseite abgesetzt. Die Kopfseiten sind matt bräunlich. Handschwingen und Armschwingem sind dunkelgrau mit schmalen grünlich bis olivfarbenen Rändern der Außenfahnen. Der Schwanz ist olivgrün. Kehle und obere Brust sind schmutzig weiß, etwas oliv oder gelbbraun überhaucht, die untere Brust und die Unterseite sind grau-weiß, an den Flanken gelblich, der Steiß ist blass grünlich-gelb. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Die Iris ist dunkel oder gelblich, der Oberschnabel braun, der Unterschnabel rosafarben, die Beine sind dunkel bis rosa.
Die Art ist monotypisch.
Eine Zeitlang wurde die Unterart Pachysylvia hypoxantha inornata Snethlage, E.,1914 des Braunstirnvireos (Pachysylvia hypoxantha) als Unterart des Braunkopfvireos angesehen und als brunneiceps inornata bezeichnet.
Die Lautäußerungen werden als 4 bis 8 klare, gleichmäßige Pfeiflaute, langsamer als bei den anderen Vertretern der Gattung beschrieben wie lautes „seeeeearn, seeeeearn“, jeder Ton abfallend, bei Erregung ist eine Folge von Zwitscherlauten zu hören.
Die Art ist ein Standvogel. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und Raupen, die in den Blättern in 5 bis 12 m Höhe gesucht werden, auch kopfüber oder überfliegend. Der Vogel tritt paarweise, in Familien, auch mal in gemischten Jagdgemeinschaften in Erscheinung.
Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).