| Braunscheitelyuhina | ||||||||||||
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Braunscheitelyuhina (Yuhina brunneiceps) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Yuhina brunneiceps | ||||||||||||
| Ogilvie-Grant, 1906 |

Der Braunscheitelyuhina (Yuhina brunneiceps) ist ein endemisch in Taiwan vorkommender Singvogel aus der Familie der Brillenvögel (Zosteropidae).
Die kleinen, meisenartigen Braunscheitelyuhinas erreichen eine Länge von ca. 11,5 Zentimetern sowie ein Gewicht von etwa 12 Gramm. Die Geschlechter sind sich farblich ähnlich. Sie haben eine spitze, oft aufgerichtete weiße Haube mit einem breiten kastanienbraunen Scheitel, der schwarz eingefasst ist. Die Ohrdecken sind schwarz umrandet. Ein schmaler schwarzer Zügel hebt sich nur schwach ab. Das Obergefieder einschließlich der Flügel und der Schwanzfedern ist olivbraun bis graubraun. Kehle, Brust und Bauch sind weißlich grau. Der Schnabel ist dunkelgrau, Beine und Füße sind hellgrau.
Braunscheitelyuhinas kommen ausschließlich auf Taiwan vor. Ihr Lebensraum sind bergige Wälder. Die Höhenverbreitung reicht von 15 bis auf 3390 Meter.
Da Braunscheitelyuhinas sehr gesellige Vögel sind, schließen sie sich meist zu kleinen oder auch größeren Gruppen zusammen, oft auch in gemischten Verbänden gemeinsam mit Meisenarten. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Samen, Früchten und Blütennektar und wird in höher gelegener Vegetation gesucht. Bevorzugt werden Orangenkirschefrüchte (Idesia polycarpa). Am Erdboden halten sich die Vögel nur sehr selten auf. Die Brutsaison reicht von April bis Juni. Meist werden drei Bruten pro Saison ausgeführt.
Der Braunscheitelyuhina ist eine Art, bei der nicht verwandte Gruppenmitglieder gemeinsam brüten und die im Besonderen unter ungünstigen Umweltbedingungen verstärkt kooperative Strategien anwendet. Die Dauer von Auseinandersetzungen um Nistplätze wird verkürzt, es werden weniger Eier als bei Einzelbruten gelegt. Die Bebrütung beginnt überwiegend erst, nachdem alle Weibchen die Eiablage abgeschlossen haben, was zu einem synchronen Schlüpfen der Jungen führt. Selbst unter ungünstigen Bedingungen überleben mehr Nachkommen, da die kooperativen Strategien zu einer geringeren Sterblichkeit der Nestlinge und weniger Verlusten durch Fressfeinde führen.
Die Bestände der Braunscheitelyuhinas sind in ihren Vorkommensgebieten stabil. Die Art wird deshalb von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „least concern = nicht gefährdet“ geführt.